Kirche gab kein Trinkgeld: Kellnerin gefeuert, nachdem sie sich auf Facebook beschwert hatte

Kellnerin Tamlyn Yoder erhielt kein Trinkgeld für eine 600 Euro-Bestellung zum Mitnehmen und wurde gefeuert, nachdem sie sich auf Facebook beschwert hatte.

Tamlynn Yoder, 25, aus Lake Park, Florida, USA, verlor ihren Job im Outback Steakhouse, nachdem sie sich in einem Social Media Post darüber beschwert hatte, dass sie kein Trinkgeld bekommen hatte.

Christ Fellowship Church gab eine Bestellung über umgerechnet 600 Euro zum Mitnehmen auf und schickte jemanden vorbei, um sie abzuholen. Sie hinterließen kein Trinkgeld für die Bestellung.

„Wir nehmen die Bestellung telefonisch auf, wir stellen sie zusammen, nehmen die Bezahlung entgegen und bringen die Bestellung zum Auto“, erklärte Yoder der „Palm Beach Post“. „Das ist genauso viel Arbeit wie das Bedienen am Tisch.“

Yoder machte ihrem Frust auf Facebook Luft und beschwerte sich, dass Christ Church kein Trinkgeld gab, schrieb jedoch nicht, wo sie arbeitete.

Ein Freund von Yoder riet ihr, den Post zu löschen und sagte, dass er die Kirche wegen des Trinkgelds anrufen werde. Als Yoder am nächsten Tag zur Arbeite erschien, wurde ihr gesagt, dass man der Kirche das gesamte Geld zurückerstattet habe und dass sie gefeuert sei.

Cathie Koch, eine Sprecherin vom Outback Steakhouse, sagte der „Post“, dass es Firmenpolitik sei, den Angestellten zu verbieten, in den sozialen Medien etwas über Kunden zu posten und dass sie die Details dieses Vorfalls nicht weiter kommentieren werde.

„Wir forderten das Restaurant nicht dazu auf, sie zu feuern, wir wollten einfach nur, dass die Situation gelöst wird, sagte David Lonsberry, ein Executive Director of Business von Christ Fellowship in einem Interview mit der „Post“.

Lonsberry fuhr fort und sagte, der Person, die sie schickten, um das Essen abzuholen, war nicht bewusst, dass es üblich ist, bei Essen zum Mitnehmen Trinkgeld zu geben.

„Er wusste im Eifer des Gefechts wahrscheinlich nicht, dass er Trinkgeld geben sollte“, sagte Lonsberry. Der Volunteer wurde geschickt, weil Outbacks Lieferservice verspätet war.

Yoder sucht jetzt nach einem neuen Job und sagt, sie möchte gerne in der Dienstleistungsbranche bleiben. „Eines Tages möchte ich mein eigenes Restaurant haben“, sagte Yoder der „Post“. „Ich liebe diese Branche.“

Alex Eriksen