Keine staatliche Rente für Prinz Philip

Keine staatliche Rente für Prinz Philip

Jetzt ist es offiziell: Prinz Philip ist in Rente. Nach mehr als 22.000 offiziellen Terminen für das britische Königshaus hat der Gatte von Queen Elizabeth II. am Mittwoch im Alter von 96 Jahren seinen letzten offiziellen Termin für die britischen Royals wahrgenommen. Doch wird der Prinzgemahl eigentlich eine staatliche Rente beziehen?

Nein, wird er nicht. Bislang verdiente Prinz Philip laut "Bild" jährlich rund 400.000 Euro, der sogenannte "Sovereign Grant". Und das werde auch so bleiben, wie eine Sprecherin des Palastes der Zeitung auf Nachfrage erklärte. "Das wird sich auch im kommenden Finanzjahr nicht ändern."

Zwar könne der Mann der Königin, wie jeder Brite, 550 Euro Staatsrente beziehen. "Das wird er aber nicht in Anspruch nehmen", wird die Sprecherin des Weiteren zitiert.

Der Palast hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, dass Prinz Philip in Rente geht. Sein letzter offizieller Termin wurde dementsprechend gebührend gefeiert: Vor dem Buckingham Palast nahm der Mann der Königin eine Parade von Marinesoldaten ab. Trotz strömenden Regens kamen viele Zuschauer, um dem historischen Moment in London beizuwohnen.

Doch ganz wird Prinz Philip wohl nicht von der öffentlichen Bühne verschwinden. Zwar werden seine royalen Pflichten nun von jüngeren Mitgliedern der Royal Family übernommen. Dennoch werde er seine Frau noch ab und zu zu öffentlichen Terminen begleiten, heißt es.