Keine Spur von verschollenem Milliardär

In den Schweizer Alpen verläuft die Suche nach dem verschollenen Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub schleppend. Ein starker Sturm am Gletscher des Klein Matterhorns erschwerte den Einsatz, die Rettungskräfte konnten zuletzt nicht wie geplant ausrücken. Wann sich das Wetter bessert, ist unklar.

Vom deutschen Milliardär fehlt seit Samstagmorgen jede Spur. Er war zu einer Skitour aufgebrochen.

Der leitende Rettungsarzt Axel Mann sieht nur noch eine geringe Überlebenschance. Haub war nur leicht bekleidet. "Neben einem möglichen Verletzungsmuster muss man natürlich über diesen Zeitraum die Unterkühlung berücksichtigen," gab der Arzt zu bedenken. "Es besteht nach wie vor eine geringe Chance und darum sind wir auch voll auf der Rettungsseite engagiert."

Die Familie des vermissten Milliardärs hatte angekündigt, die Suche mit unbegrenzten finanziellen Mitteln zu unterstützen.