Kein Upgrade von Yamaha für 2021: Morbidelli bleibt bei der 2019er-M1

Sebastian Fränzschky
·Lesedauer: 2 Min.

Die jüngsten Erfolge von Franco Morbidelli haben aufgedeckt, dass die Entwicklung der Yamaha M1 nicht nach Plan läuft. Morbidelli ist mit der 2019er-Version der M1 unterwegs und fuhr zuletzt die besten Ergebnisse aller Yamaha-Piloten ein.

Mit drei Saisonsiegen und insgesamt 142 Punkten befindet sich der Italiener auf Kurs zum Vize-Titel. In der neuen Saison wird er dennoch kein Upgrade bekommen und erneut mit der 2019er-Yamaha antreten.

Petronas-Yamaha-Teamdirektor Johan Stigefelt erklärte beim Valencia-Grand-Prix, dass Morbidelli auch 2021 mit seiner 2019er-M1 fahren wird. "Ich kann 'Stiggys' Statement bestätigen. Ich werde im kommenden Jahr mit dem gleichen Motorrad fahren. Ich bin mit der Entscheidung des Teams und der von Yamaha zufrieden", bemerkt Morbidelli.

2020er-Yamaha hat laut Morbidelli mehr Potenzial

Mehr Potenzial sieht er aber in der 2020er-Yamaha, die zuletzt aber einige Probleme bereitete. "Ein neues Motorrad kann sich entwickeln. Man kann daran arbeiten und es entwickeln. Man kann Änderungen vollziehen", kommentiert der Sieger des vorletzten Rennens der Saison.

Franco Morbidelli weiß, dass seine M1 kaum noch Potenzial für Fortschritte hat

Franco Morbidelli weiß, dass seine M1 kaum noch Potenzial für Fortschritte hat<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Franco Morbidelli weiß, dass seine M1 kaum noch Potenzial für Fortschritte hatMotorsport Images

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"Der Hersteller hat immer einen Entwicklungsplan vorgesehen", weiß Morbidelli. "Mein Motorrad ist so wie es ist. Ich muss das Maximum aus diesem Paket herausquetschen. Natürlich gibt es einige Teile, die ich vom Werk bekomme und die an mein Motorrad angepasst werden."

"Das jüngste Motorrad ist aber immer das beste", ist Morbidelli überzeugt. "Die gesamte Aufmerksamkeit des Herstellers widmet sich diesem Motorrad, um es besser zu machen. Das neueste Motorrad ist immer das mit dem größten Potenzial."

"Mein Motorrad ist aber das mit dem kleinsten Potenzial für Verbesserungen. Das heißt aber nicht, dass ich nicht schnell sein kann", bemerkt der aktuelle WM-Zweite, der happy ist, 2021 mit der 2019er-Yamaha weiterzumachen. "Ja, das bin ich", bestätigt Morbidelli.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.