Kein Trinkgeld und unfassbare Botschaft auf Rechnung

Diese Botschaft fand die Kellnerin auf der Rechnung (Bild: Facebook)

Dass man als Kellner nicht immer angemessen entlohnt wird, kommt schon mal vor. Doch der Grund, wieso einer homosexuellen Bedienung das Trinkgeld verwehrt wurde, macht fassungslos.

Es war eine Schicht wie jede andere. Wie “Rock River Times“ berichtet, arbeitete Samantha Heaton in einer US-Filiale von “Buffalo Wild Wings” und eine fünfköpfige Familie bestellte bei ihr. Sie unterhielt sich nett mit ihnen, achtete darauf, ihre Getränke aufzufüllen, wenn sie zu Neige gingen, und leistete auch sonst einen guten Service.

Als die Zeit kam, die Rechnung von 60.55 US-Dollar zu bezahlen, erwartete Samantha zwar kein überdurchschnittliches Trinkgeld, doch 10 bis 20 Prozent sind normalerweise üblich. Stattdessen bekam sie gar nichts. Nur eine Botschaft auf der Rechnung, die ihr die Schuhe auszog.

“Kann niemandem Trinkgeld geben, der Jesus nicht liebt“, stand auf der Rechnung. Der Familie muss das Regenbogen-Gleichheitstattoo aufgefallen sein, das Samantha auf ihrem Arm trägt. Der Trugschluss: Jemand, der lesbisch ist, kann nicht religiös sein. Eine Kollegin schoss ein Foto von der fiesen Notiz und postete es auf Facebook: “Dass man homosexuell ist, bedeutet nicht, dass man nicht an Gott oder Jesus glaubt. Menschen, die ‘religiös’ sind, sollten andere Menschen nicht respektlos behandeln. P.S. Sie haben Tattoo falsch geschrieben“, heißt es dort.

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“Ich habe mich wirklich angestrengt, um dieses Paar zufriedenzustellen und so eine Nachricht zu bekommen, tut weh“, sagte Samantha. “Ihre Kinder werden den Eindruck bekommen, dass es OK ist, andere zu diskriminieren. “Mir tun die Kinder dieser Menschen leid“, kommentierte auch ein User das Facebook-Foto. “Fake-Christen“, meint ein anderer.

Und Samantha? Würde sie das gleiche Tattoo noch mal haben wollen, wenn sie die Zeit zurückdrehen könnte? “Nein, ich würde es mir größer stechen lassen.“