Kein Strompreisanstieg für Haushalte in dieser Wahlperiode

Strompreise sind zuletzt kaum gestiegen

Der Anstieg der Strompreise für private Haushalte ist in der laufenden Legislaturperiode offenbar fast zum Erliegen gekommen. Zwischen Anfang 2014 und Juli 2017 sei die Stromrechnung für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden durchschnittlich um nur noch ein Prozent auf 1136 Euro im laufenden Jahr gestiegen, berichtete die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Montagsausgabe). Sie bezog sich auf Berechnungen, die sie beim Internet-Vergleichsportal verivox.de in Auftrag gegeben hatte.

In der vorangegangenen Wahlperiode zwischen Januar 2010 und Dezember 2013 hatte sich die Stromrechnung hingegen um durchschnittlich 25 Prozent auf 1128 Euro im Jahr 2013 erhöht. Die Förderung der Öko-Energien mit der so genannten EEG-Umlage und weitere staatliche Umlagen hatten die Strompreise damals deutlich erhöht. Hinzu kamen hohe Beschaffungspreise.

Auch in der laufenden Legislaturperiode 2013 bis 2017 wurden die staatlichen Umlagekosten nochmals im geringeren Umfang erhöht. Dies sei allerdings durch den starken Wettbewerb unter den Stromanbietern und deutlich gesunkene Einkaufspreise abgefedert worden, berichtete die Zeitung.