Wieder kein Sieg: Frankfurt wird Heimfluch nicht los

Wieder kein Sieg: Frankfurt wird Heimfluch nicht los

Eintracht Frankfurt ist den Heimfluch auch im neuen Jahr nicht losgeworden. Die Hessen kamen zum Rückrundenauftakt gegen den SC Freiburg trotz Führung nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. In bislang neun Saisonspielen vor eigenem Publikum gelangen dem Team von Trainer Niko Kovac nur zwei Siege.
Sebastien Haller erzielte mit seinem siebten Saisontor zunächst die Frankfurter Führung (28.). Robin Koch traf zum Ausgleich (51.) für den Sport-Club, der seit August 2014 nicht mehr in Frankfurt verloren hat.
Vor 45.300 Zuschauern waren die Gastgeber in der Anfangsphase das bessere Team. Kevin-Prince Boateng (6.), Haller und Branimir Hrgota (beide 10.) vergaben Chancen zur frühen Führung, zweimal musste dabei SC-Torwart Alexander Schwolow eingreifen. 
Die Frankfurter spielten deutlich offensiver als die zunächst auf Konter lauernden Gäste, die aber auch ihre Chancen hatten. Mit etwas Glück kam Bartosz Kapustka an den Ball, den abgefälschten Schuss des Polen konnte aber Marius Wolf auf der Linie klären (13.).
Eintracht-Trainer Kovac hatte gleich fünf Veränderungen in seiner Startelf vorgenommen. Auf Stürmer Ante Rebic (Erkältung) musste der Coach ebenso verzichten wie auf Kapitän David Abraham (Wadenverletzung). Omar Mascarell hingegen feierte nach langer Verletzungspause (Achillessehnen-OP) sein Comeback in der Anfangsformation.
Die Freiburger wurden in der ersten Halbzeit nur zwischenzeitlich etwas mutiger - meist mit hohen Bällen Richtung Neuzugang Lucas Höler und Nils Petersen, der in den vorausgegangenen vier Pflichtspielen sieben Tore erzielt hatte. Die Frankfurter Abwehr war aber meist auf dem Posten.
Die Eintracht blieb zunächst das dominierende Team, das fast im Minutentakt gefährlich vor das Freiburger Tor kam. Haller vollendete dann nach Vorarbeit von Timothy Chandler. Der Franzose traf aus fünf Metern. Im Anschluss wäre sogar eine höhere Halbzeitführung verdient gewesen.
Nach der Pause sorgte Koch kurzzeitig für Ruhe unter den Eintracht-Fans. Der Defensivspieler traf nach einer Ecke per Kopf zu seinem ersten Bundesliga-Tor. In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Frankfurt die Dominanz aus der ersten Halbzeit nicht aufrechterhalten konnte.