Tiefe Star-Stürze beim größten Golfturnier der Welt

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.
Tiefe Star-Stürze beim größten Golfturnier der Welt
Tiefe Star-Stürze beim größten Golfturnier der Welt

Große Favoriten-Stürze beim wichtigsten Goldturnier der Welt:Beim 86. US-Masters in Augusta sind Titelverteidiger Dustin Johnson und diverse andere Stars am Cut gescheitert.

Johnson brauchte 149 Schläge auf seinen beiden Runden auf dem Par-72-Platz - was für den Lebensgefährten von Wayne-Gretzky-Tochter Paulina nicht fürs Weiterkommen reichte.

Neben Johnson erwischte es den Spanier Sergio Garcia (Masters-Sieger von 2017/148)) und den viermaligen Major-Sieger Rory McIlroy (Nordirland/150). Auch der unverwüstliche deutsche Altstar Bernhard Langer (151) musste die Segel streichen.

Bernhard Langer kann Vorjahres-Coup nicht wiederholen

Der 63-Jährige konnte damit seine Bestmarke vom vergangenen November nicht toppen. Bei der 84. Austragung im Herbst hatte der Schwabe als ältester Spieler in der Geschichte des Major-Turniers die Qualifikation für die beiden Schlussrunden geschafft.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Nach dem ersten Tag hatte Langer bei seinem Vorhaben noch voll auf Kurs gelegen. Trotz zweier Bogeys auf den letzten beiden Löchern hatte er eine 74 gespielt und damit auf dem 30. Platz gelegen. Doch am Freitag ging es gleich mit einem Schlagverlust an Loch eins los. Es folgten weitere Bogeys an der 5, 6, 11, 12 und 18. Ihnen stand lediglich ein Birdie an der 8 gegenüber. Als der zweimalige Masters-Champion seine Runde beendet hatte, lag er vier Schläge hinter der Cut-Linie zurück.

Für Langer, den ältesten Spieler im 88-köpfigen Feld, war es bereits die 38. Teilnahme am Masters. Erstmals war er 1982 gestartet, da waren 64 seiner Konkurrenten nicht einmal geboren. Siege feierte er auf der malerischen Anlage 1985 und 1993.

Nicht mehr dabei sind auch die anderen Altmeister Vijay Singh (Fidschi/Masters-Sieger 2000) und Fred Couples (USA/Masters-Sieger 1992), im Gegensatz zu Langer abgeschlagen und chancenlos.

Justin Rose beim Masters in Augusta in Führung

Vier Schläge fehlten Langer letztlich zur Teilnahme an der zweiten Masters-Halbzeit. Diese nimmt Olympiasieger Justin Rose als Führender in Angriff, der Engländer spielte nach überragender ersten Runde am Donnerstag diesmal nur Par und liegt mit 137 Schlägen (65+72) knapp vor Langers Flightpartner Will Zalatoris (USA) sowie dessen Landsmann Brian Harmann (beide 138).

-----

Mit Sportinformationsdienst (SID)