"Kein Nachteil für ..." - Das denkt Kroos über Messi-Deal

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"Kein Nachteil für ..." - Das denkt Kroos über Messi-Deal
"Kein Nachteil für ..." - Das denkt Kroos über Messi-Deal

Der Wechsel von Lionel Messi zu Paris Saint-Germain sorgte auf der ganzen Welt für Gesprächsstoff.

Jetzt hat auch Ex-Nationalspieler Toni Kroos seine Gedanken zum Mega-Deal offenbart - und dabei eine besondere Seite beleuchtet. (Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

“Ob das alles funktioniert, wird man sehen”, erklärte Kroos im gemeinsam mit Bruder Felix geführten Podcast “Einfach mal Luppen”. “Ich glaube, man muss immer ein Tor mehr schießen, als man bekommt. Das ein oder andere 4:3 liegt in der Luft.”

Von der individuellen Qualität sei Paris aber “überragend aufgestellt”.

Kroos macht Mbappé-Andeutung

Interesasant wurde es, als Kroos eine Andeutung zu einem möglichen Transfer von Kylian Mbappé machte.

“Vielleicht hat der Wechsel schon etwas Gutes, weil der größte Konkurrent den besten Spieler verloren hat”, sagte der 31-Jährige bezogen auf den FC Barcelona - und schob hinterher: “Und vielleicht hat er noch mehr Gutes. Vielleicht kommt da aus Paris …” Kroos pausierte, lachte und fuhr fort: “Wenn das tatsächlich passieren sollte - ich weiß es nicht -, wäre dieser ganze Messi-Deal sicher kein Nachteil für uns.”

Unzweifelhaft ist hierbei Mbappé gemeint, der schon seit Tagen mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht wird.

So soll der 22-Jährige, der am Samstag von den PSG-Fans ausgepfiffen wurde, mit der Situation in Paris unzufrieden sein und einen Abgang anstreben, angeblich schon in diesem Sommer. Sein Vertrag läuft bis 2022.

Kroos schwärmt von Ronaldo

Neben Messi sprach Kroos auch über den aus seiner Sicht besten Spieler aller Zeiten. So sagte er, dass es schwierig sei, jemanden zu wählen, den er vielleicht gar nicht habe spielen sehen, aber “aus meiner aktiven Zeit ist es Cristiano Ronaldo. Da bin ich natürlich befangen, weil er einen entscheidende Beitrag hat, dass ich viele Titel gewonnen habe”, sagte Kroos.

Ihn fünf Jahre lang erlebt zu haben, sei “spannend und beeindruckend” gewesen: “Wir waren nicht nur Teamkollegen, sondern auch Sitznachbarn in der Kabine und auch Nachbarn im Privaten. Er hat direkt neben mir gewohnt. Mitzuerleben, was er für ein Perfektionist ist, war beeindruckend. Deshalb verbietet es sich für mich, einen Messi zu nennen.”

Der Podcast der Kroos-Brüder hatte indes hohen Besuch von Boris Becker, der eine Lobeshymne auf Alexander Zverev sang - insbesondere wegen dessen Goldmedaille in Tokio.

Becker über Zverev: “Mit Abstand größter Erfolg”

“Das war mit Abstand sein größer Erfolg und ich habe mich sehr darüber gefreut”, erklärte Becker. “Ich bin seit Jahren im inneren Zirkel von Sascha, kenne seine Familie gut und seine Kämpfe. Er hat zuletzt immer lauter an die Tür geklopft gegen die Großen in Grand Slams. Er war oft nah dran, aber der letzte Schritt hat gefehlt.”

Vor allem, dass er Novak Djokovic im Halbfinale geschlagen habe, mache es “richtig golden. Deswegen ist die Goldmedaille verdient. Ich glaube, das ist der Anfang einiger großer Siege, denn ich glaube, der Bann ist jetzt gebrochen. Ich bin überzeugt, dass Zverev in seiner Karriere mal die eins wird.”

Eine Warnung sprach der sechsmalige Grand-Slam-Sieger aber bezüglich der Zeit aus, die Zverev noch bleibt. So sei es schlecht, “wenn er fünf Jahre warten muss, denn sonst klopfen die Jüngeren wieder an. Es ist ein Vakuum in den nächsten zwei bis drei Jahren”.





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