Kein Clasico: Reals eSports-Team geht Barca aus dem Weg

Bald wird auch bei Real Madrid gezockt

Real Madrid springt auf den eSports-Zug auf. Dabei schielen die "Königlichen" nach Informationen von Abacus News nicht nach Europa. Ziel der neuen Sparte ist ein chinesischer FIFA-Ableger.

Unter dem Namen FIFA Online wird in Asien eine Gratis-Alternative der Fußballsimulation angeboten und Real plant in der chinesischen Liga des Spiels, ein Team unter Vertrag zu nehmen. Das habe der spanische Verein über eine Bekanntmachung in Mandarin verkündet.

Über den eSport wolle der Klub die Interaktion der verschiedenen Real-Kanäle mit der chinesischen Fanbase fördern.


Reals große nationale Konkurrenz, der FC Barcelona, hat seine eSports-Bemühungen ohne eine Verbindung zu FIFA gestartet. Die Katalanen nehmen an einer Liga im Konkurrenzprodukt Pro Evolution Soccer teil. Barca-Urgestein Gerard Pique ist Präsident der Organisation eFootball.pro, welche zusammen mit Entwickler Konami und Barcelona arbeitet.

So gehen sich die beiden Vereine trotz ihrer Engagements auf dem virtuellen Rasen auch in Zukunft aus dem Weg.


Madrid ist nicht der erste europäische Verein, der einen Fuß in die Welt von FIFA Online wagt. Auch Olympique Lyon hat 2017 ein Team unter Vertrag genommen. In Europa wird der Ableger nicht gespielt. Die meisten Sportvereine wie der VfL Wolfsburg, Paris Saint-Germain oder Manchester City haben Spieler in FIFA 18 in ihrer Mannschaft.

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