Kein Bock auf den "Bachelor": Die erste Lady flieht schon während des ersten Dates

Ute Nardenbach
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Kein Bock auf den "Bachelor": Die erste Lady flieht schon während des ersten Dates

Wo soll das bloß enden? In der Mädels-Villa hing schon vor Date Nummer eins mächtig der Haussegen schief. Es folgten Zoff und dicke Krokodilstränen - nicht nur bei den Ausgeschiedenen ...

Das ging schnell: Lästereien, Stutenbissigkeit und dicke Tränen schon in der zweiten "Bachelor"-Folge. Bei den Kandidatinnen lagen die Nerven blank. Derweil ahnte der neue Rosenkavalier bei seinen ersten romantischen Dates wenig davon. Ja, Sebastian merkte noch nicht mal, dass die erste Dame bereits abgereist war. Drei weitere sollten ihr folgen, die eine mehr, die anderen weniger freiwillig. Da war aber auch was los!

Das erste Date hatte noch nicht stattgefunden, da wurden schon tiefe Gräben gebuddelt: Natali, Diana, Jenny-Jasmin, Michele und Linda taten das, was man von "Bachelor"-Kandidatinnen hauptsächlich erwartet: lästern! Und zwar über Denise-Jessica, aka "Dirndl". Den Damen passte es nicht, dass die Tennistrainerin dem "Bachelor" an Tag eins einen Schläger überreicht hatte - samt Angebot für Tennisstunden. "Ich hab noch ein Rezept über zehnmal Physiotherapie", erklärte Jenny-Jasmin. "Das hätte ich ihm auch mitbringen können als Geschenk!" Kollektives Gegacker!

Das Blöde an der Sache: "Dirndl" lag direkt hinter den Lästerschwestern in einer Hängematte: "Da kommt mir die Galle hoch! Das ist einfach so ekelhaft!", echauffierte die sich und lästerte zurück: "Guck dir die eine doch mal an - in ihrem pinkfarbenen Bikini!", schoss sie sich auf DSDS-Natali ein. "Die kannste direkt in ein gewisses 'ablissement' stecken. Der Bohlen hat direkt gecheckt, was die ist: ein Haufen von nichts!"

"Der müsste mir fünf Katzenbabys mitbringen!"

Eitel Sonnenschein herrschte hingegen beim ersten Einzeldate. Linda war die Glückliche, die gemeinsam mit Sebastian in einem Helikopter über den mexikanischen Dschungel fliegen durfte. Beim anschließenden Plantschen im Meer sprühten die Funken zwischen den Turteltauben und es wurde direkt über die Familienplanung gesprochen: "Zwei, drei, vier Kinder", wünschte sich der "Bachelor". Zur Belohnung für den schönen Tag überreichte er Linda zum Abschluss eine Rose.

Unterdessen beschloss Jenny S., die Sendung zu verlassen. "Für mich hat er nicht das gewisse Etwas", urteilte sie über Sebastian. "Der müsste mir fünf Katzenbabys mitbringen!" Rebecca war geschockt von dem Auszug und zog sich zum Weinen zurück. Diana sah das Ganze pragmatischer: "Für uns ist das nicht verkehrt: eine weniger!" Eben.

Lippen-Bekenntnisse

Auch Sebastian trug den Verlust mit Fassung ("So ein großes Interesse hatte ich an ihr nicht!"). Er erfuhr erst einen Tag später auf dem ersten Gruppendate mit Diana, Jenny R., Birgit, Jenny-Fleur, Michele und Leah davon. "Tattoo-Jenny hat uns gestern verlassen", verriet ihm Jenny R. Aha!

Viel mehr Interesse zeigte er dagegen an Diana, beziehungsweise an deren Lippen. Sind die denn überhaupt natürlich? "Ich hab in meinen Lippen etwas drin", gestand die. "Hyaluronsäure!" - "Das hab ich in den Augen drin. In den Augentropfen", scherzte der "Bachelor". Und ergänzte: "Du hast ein sehr natürliches Gesicht, und deine Lippen stechen dann schon heraus. Das ist doch schade!" Also, was das angeht, ist Diana ja nicht gerade der schlimmste Fall in der Villa!

Wer ist hier "der Arschloch"?

Und schon wieder braute sich während des Dates in der Villa Unheil zusammen. Jenny-Jasmin, selbst kein Kind von Traurigkeit, beschwerte sich theatralisch über die Läster-Attacken der Konkurrenz: "Wenn ihr lästert - macht das. Aber macht das bitte vor den Kameras, damit ich genau im Fernsehen sehen kann, wie falsch ihr seid", tönte sie am Mittagstisch. Betretenes Schweigen. "Und macht das nicht oben in den Zimmern. Ich kriege alles hier mit!"

Den Kameras verriet die Krawall-Jenny: "Ich bin hier, um Liebe zu finden, und keine Freundinnen. Ich würde gerne noch weiter ausholen, aber ich möchte nicht noch mehr der Arschloch der Nation sein."

Rauchzeichen

Das folgende Gruppendate mit Jenny-Jasmin, Wioleta, Rebecca, Denise-Jessica, Anna, Jenny T. und Desiree mitten im Dschungel verlief dagegen überraschend harmonisch. Einzig Rebecca fiel unangenehm auf. "Ich würde niemals mit 'nem Mädchen zusammenkommen, die wo raucht", erklärte der Münchner. Darauf sie: "Ich rauche." - "Würdest du aufhören für einen Partner?" - "Nein!" Ups!

Bei der darauffolgenden Nacht der Rosen zog Rebecca schließlich selbst die Reißleine: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das was werden könnte mit uns. Ich brauche einen Mann, der mir sagt, wo es langgeht, der etwas reifer ist. Und das ist der Sebastian leider nicht." Sein Kommentar: "Ist ihre Entscheidung, und ist vielleicht auch gut so."

Damals, am Eisbach ...

Wesentlich besser lief es zwischen dem "Bachelor" und Tennislehrerin Denise-Jessica: "Die sagt nicht: 'Guck mal: Ich hab dicke Brüste und 'nen fetten Arsch!' Die ist einfach entspannt und hat mich inspiriert", schwärmte Sebastian. Wenn da bloß nicht das leidige Thema Eisbach wäre: "Also am Eisbach hältst du dich auf?", erkundigte sich der Münchner. "Dass wir uns noch nicht gesehen haben ... Da bin ich fast täglich." Sie: "Der Eisbach ist lang ..."

Die Wahrheit sah jedoch ganz anders aus: "Ich glaube, er hat mich nicht wiedererkannt. Wir kennen uns schon. Aber ich wollte diesen schönen Moment nicht zerstören." Bei der Nacht der Rosen gestand "DJ" ihrem Angebeteten dann doch noch: "Wir sind uns schon mal über den Weg gelaufen in München. Wir waren schon mal am Eisbach. Da hast du eine damalige Freundin von mir gedatet!" So langsam fiel der Groschen. "Ja! Ich kann mich erinnern. Da war ein Mädel mit einem Hund - einem unerzogenen Hund."

Ein Problem? Bis jetzt nicht. Doch bei Sebastian klingelte irgendwas: "Ihre Freundin hat mir damals was über sie erzählt. Und ich versuche die ganze Zeit draufzukommen, was das war ..." Ob es ihm noch einfällt? Jedenfalls musste Denise-Jessica erst mal nicht gehen. Dafür aber Jenny R. und Michele, die ein paar Tränchen verdrückte. Besonders froh übers Weiterkommen war Natali: "Man ist erleichtert - wie so ein Klogang!" Zu viel Information.