Kawasaki ZX-10RR 2021: Scott Redding erwartet keine massiven Änderungen

Sebastian Fränzschky
·Lesedauer: 1 Min.

Kawasaki stellte in der abgelaufenen WSBK-Saison dank Jonathan Rea den sechsten WM-Titel in Folge sicher. Obwohl die Kawasaki ZX-10RR konzeptionell gesehen das älteste Superbike im Feld war, verteidigte Rea seinen Titel. Doch die Konkurrenz von Ducati, Yamaha und Honda kam näher heran.

Deshalb ist Kawasaki in Zugzwang und arbeitet an einer neuen ZX-10RR für 2021. Konkrete Details zur neuen Ninja gibt es aber noch nicht. Beim Saisonfinale in Estoril beteuerten die Kawasaki-Verantwortlichen, selbst noch keine Details zu kennen.

Ducati-Werkspilot Scott Redding geht nicht davon aus, dass Kawasaki eine radikale Neuentwicklung präsentiert: "Wie groß wird der Fortschritt sein? Wie sehr ändern sie ein Gewinner-Motorrad? Ich kann es sagen: Nicht viel."

Scott Redding erwartet keine Revolution bei Kawasaki

Scott Redding erwartet keine Revolution bei Kawasaki<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Scott Redding erwartet keine Revolution bei KawasakiMotorsport Images

Motorsport Images

"Sie wären dumm, etwas komplett anderes zu bringen", kommentiert Redding. "Sie wissen, womit sie arbeiten und dass sie damit gewinnen können. Sie werden nicht viel ändern. Vielleicht mehr Topspeed und ein bisschen hier und da. Es wird nichts dramatisch anderes sein. Das wäre dumm von ihnen."

"Sie müssen keinen riesigen Schritt machen, denn sie gewinnen Titel. Sicher bringen sie etwas, aber auch Ducati hat für kommendes Jahr etwas", deutet Redding kleine Detailverbesserungen an der V4R an. "Das ist gut für uns. Lassen wir die Spiele für 2021 beginnen."

Abgesehen von Kawasaki gibt es für 2021 voraussichtlich nur ein weiteres neues Homologations-Superbike. BMW schickt nach zwei Jahren mit der S1000RR die neue M1000RR ins Rennen. Ducatis Basis bleibt unverändert. Yamaha überarbeitete die R1 für 2020 neu und auch Honda wird 2021 mit der für 2020 präsentierten Fireblade an den Start gehen.

Mit Bildmaterial von Kawasaki.