Kaum zu glauben: Dieser Mann ist ein Sport-Freak

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"Ich sehe in Deutschland momentan ganz viel Gutes"

Schauspieler Armin Rohde hat aus der Corona-Lockdown-Not eine Tugend gemacht und sein geräumiges Wohnzimmer in eine "Turnhalle" verwandelt. Wird der Charakterkopf mit Plauze auf seine alten Tage noch zum Fitness-Apostel?

Im Mai 2020 ist Armin Rohde gleich zweimal als Kaputnik-Bulle in neuen ZDF-Krimis zu sehen: Nach der "Nachtschicht"-Folge "Cash & Carry" (Erstausstrahlung 4.5., zu finden in der ZDF-Mediathek) brilliert der 65-Jährige jetzt im knallharten Polizeifilm "Der gute Bulle: Friss oder stirb" (Montag, 25.5., 20.15 Uhr, ZDF). Armin Rohde dürfte einer der meistbeschäftigten Schauspieler Deutschlands sein. Wie kommt so jemand mit dem weitgehenden Stillstand der deutschen Film- und Fernsehindustrie klar, die derzeit Künstler, Produktionsfirmen und wohl bald auch die Sender nervt, deren Neuwaren-Regale leerlaufen? Überraschend gut, sagt der Arbeitersohn aus Gladbeck, der in Berlin ein geräumiges Haus bewohnt und praktizierender Buddhist ist.

"Mir war noch nie langweilig in meinem Leben", bekannte Rohde jetzt im Interview mit der Agentur teleschau. "Ehrlich gesagt, kenne ich dieses Gefühl gar nicht. Auch deshalb komme ich jetzt ganz gut mit der Situation klar. Zwischen den Filmen habe ich mich auch früher schon stark zurückgezogen. Deshalb kenne ich dieses Leben, das jetzt allen verordnet wird, recht gut."

Rohde, dem man seine Sportbegeisterung in den letzten Jahrzehnten nicht unbedingt ansah, überrascht im teleschau-Interview gar mit der Aussage, die Inneneinrichtung seines Heims gleiche mittlerweile eher einem "Gym": "Ich habe ein Haus mit Garten, dazu hat sich mein Wohnzimmer in eine Turnhalle verwandelt. Da steht ein Rudergerät, ein Laufband, ein Ergometer, es hängt ein Boxsack an der Decke und eine Yogamatte liegt auf dem Boden." Sollte Armin im ersten Film nach der Corona-Krise überraschend mit Sixpack statt mit Plauze durchs Bild schieben, weiß man zumindest, woran dies gelegen haben könnte.