Katerstimmung: Nach der Polizei-Party: "Wir sichten Aufnahmen und Videos"

Berliner Polizisten bei einer Party in ihrer Unterkunft in Bad Segeberg bei Hamburg

Einen Tag nachdem der Party-Exzess von Berliner Bereitschaftspolizisten in Bad Segeberg bei Hamburg bekannt geworden ist, hat die Behörde nun öffentlich Stellung bezogen. Am Mittwochvormittag veröffentlichte das Social-Media-Team der Berliner Polizei einen mit der Behördenleitung abgestimmten langen Facebook-Post und beschreibt ihre Sicht auf die Vorfälle.

Darin heißt es: "Ja, wir haben gefeiert!" Wie unangemessen die Feier war, lasse man sich von den Kollegen derzeit "detailliert schildern" und entscheide dann über mögliche Konsequenzen. Sehr viel sei "Spekulation", heißt es in der Stellungnahme bei Facebook. Bei der Feier auf einem abgeschlossenen Gelände jenseits der Öffentlichkeit "wurde getrunken, getanzt, gepinkelt und ja scheinbar auch 'gebumst', wie es unser Pressesprecher so schön formuliert hat.

In unserer Einsatzkleidung stecken Menschen." Zwei Kollegen hätten Geburtstag gehabt, so die Begründung. Außerdem entschuldigen sich die Berliner bei den Kollegen aus Nordrhein-Westfalen, die ebenfalls in dem Containerdorf untergebracht waren, aber nicht mitfeierten.

Am Tag zuvor hatte die Behördenleitung sich noch deutlich von den Vorfällen distanziert. "Dieses Verhalten ist peinlich für die Berliner Polizei", sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf der Berliner Morgenpost. Außerdem müssten die betroffenen Beamten mit harten disziplinarischen Konsequenzen rechnen, hieß es.

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