Kate Moss: Abstruse Nackt-Statue in London zum Verkauf

Sie ist mit das berühmteste Model der Welt: Kate Moss. (Bild: AP Photo)

Sie ist nicht nur Model, sondern auch Ikone: Kate Moss. In einer Londoner Galerie steht nun eine bizarre Silikonskulptur der 43-Jährigen zum Verkauf.

Eine Kombination aus Venus, Ikone und Schaufenster-Mannequin: das soll die Skulptur des Skandalmodels verkörpern. In Auftrag gegeben wurde das bizarre Kunstwerk, das auf Arme und Beine verzichtet und stattdessen den Fokus — wie sollte es auch anders sein — auf Brust und Hinterteil des Models setzt, von Galerieleiter Jean-David Malat. Angefertigt wurde sie von dem gefeierten Künstler Edgar Askelovic aus Litauen.

Kate Moss, dargestellt in Platin-Silikon. (Bild: ddp Images)

Obwohl die Statue aus Platin-Silikon keine Arme und Beine hat, wiegt sie um einiges mehr als das Original. Mit 80 Kilogramm Körpergewicht könnte Model Kate Moss wohl keinen so schlanken Körper haben. Sie posierte übrigens nicht für das Kunstwerk, es wurde lediglich anhand von Fotos gefertigt. Was sie selbst dazu sagt, ist auch unklar – schließlich trägt die Skulptur den Titel „MILF“, was ausgeschrieben etwa bedeutet: „Mutter, die ich gerne f****n würde“.

Neben der nackten Tatsachen zeigt die Statue recht detailgetreu das Gesicht der Britin, wobei das Model einen fragwürdigen Gesichtsausdruck trägt, leicht nach vorne gebeugt wirkt und einen recht kurzen Hals hat, der ihr in der Realität wohl keinen so hohen Modelstatus verschafft hätte. Der Preis ist stolz: Die Opera Gallery bietet das Model-Abbild für 25 000 Pfund an, was umgerechnet knapp 30 000 Euro sind.

Die Skulptur trägt den Namen MILF. (Bild: ddp Images)

Obwohl die skurrile Statue eine abgewandelte Realität zeigt, ist das Model auf den ersten Blick zu erkennen. Vier Monate brauchte Askelovic für die Arbeit, hergestellt wurde „MILF“ in Deutschland. „Edgar ist von Deutschland mit der Statue nach London gefahren, um sie mir zu zeigen. Es ist unglaublich, dass er diese Ähnlichkeit nur mit Hilfe von Fotos erreichen konnte“, so Galeriechef Jean-David Malat.

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