Katastrophenschutz: "Am besten: Lebensmittelvorrat anlegen"

Eine Maske für den Ernstfall: ein freiwilliger Helfer demonstriert Notmaßnahmen beim Katastrophenschutztag

Wirbelstürme wie vor der Küste Floridas kennen die Berliner nur aus dem Fernsehen. Erdrutsche und Monsunregen gibt es vor der eigenen Haustür nicht. Umso wichtiger ist es, dass Behörden und Hilfsorganisationen informieren. Nicht nur über ihre Arbeit beim Katastrophenschutz, auch über die persönliche Notfallvorsorge in den eigenen vier Wänden.

Zum Berliner Katastrophenschutztag 2017 am Sonntag hatten die Senatsverwaltungen für Inneres und Sport sowie für Wirtschaft, Energie und Betriebe vor das Rathaus Spandau geladen. Mitarbeiter des Referats für Katastrophenschutz und des Arbeitsbereichs Notfallvorsorge berieten die Besucher.

"Es gibt Ereignisse wie Umweltkatastrophen oder Stromausfälle mit denen kaum jemand rechnet", sagte Claudia Maschke, Sachbearbeiterin für das Ehrenamt und die Notfallvorsorge bei der Innenverwaltung. "Da kann die Beschaffung von Lebensmitteln, Medikamenten oder Trinkwasser stark beeinträchtig oder sogar völlig unmöglich sein." Sie empfiehlt, einen Lebensmittelvorrat anzulegen für bis zu zwei Wochen. Auch Trinkwasser, wichtige Medikamente und eine kleine Summe Bargeld sollten in der Wohnung aufbewahrt werden. Als weitere Beispiele für die persönliche Notfallvorsorge nannte sie Hygieneartikel, eine Dokumentenmappe, Kerzen, Streichhölzer, Batterien und ein stromunabhängiges Rundfunkgerät.

"Ein gut sortierter Vorrat an Konservendosen gehört in jeden Küchenschrank", sagt sie. Und wenn der Elek­troherd bei Stromausfall nicht funktioniert, würden Erbsen und Möhre...

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