Katastrophale Verwechslung: Polizei hält Schauspieler für echten Räuber und schießt auf ihn

Fatale Verwechslung: Polizist hält Schauspieler für echten Räuber und schießt auf ihn

Unglückliches Missverständnis in einer Bar in den USA: Alarmiert durch einen Notruf fuhr die Polizei an den Ort eines vermeintlichen Raubüberfalls und geriet dort mitten in einen Filmdreh, berichtet "New York Daily News". Dies war den Beamten jedoch nicht bewusst, woraufhin sie das Feuer auf den Räuber, besser gesagt den Schauspieler, eröffneten.

Vor der Bar Backstep Brewery in Crawfordsville im US-Bundesstaat Indiana beobachtete die Polizei nämlich einen bewaffneten und maskierten Mann, der das Haus durch die Hintertür verließ. Auf die Aufforderung hin, seine Waffe fallen zu lassen, wandte er sich den Polizisten zu, die daraufhin schossen. Erst dann ließ der vermeintliche Räuber, bei dem es sich tatsächlich um den Schauspieler Jim Duffy handelte, die Pistolenattrappe fallen und erklärte die Situation.

Obwohl glücklicherweise niemand verletzt wurde, nahmen die Polizisten Duffy in Gewahrsam, bis die Hintergründe vom Filmstudio aufgeklärt werden konnten. Die Produzenten von Montgomery County Movies hatten es nämlich versäumt, den Filmdreh der Polizei zu melden. In einem Statement zeigte das Studio daher volles Verständnis für die Reaktion der Ordnungshüter: "Im Fall eines echten Raubs wäre die Polizei wirklich schnell zur Stelle gewesen und hätte die Situation entsprechend geklärt."