Kartellamt hat keine Einwände gegen verändertes Korvetten-Konsortium

dpa-AFX

BONN (dpa-AFX) - Das Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen die Beteiligung der Werft German Naval Yards Kiel am Bau fünf neuer Korvetten für die Deutsche Marine. Sie werde kein Verfahren im Hinblick auf das deutsche und europäische Kartellverbot einleiten, teilte die Behörde am Mittwoch in Bonn mit.

Der Auftrag mit einem geschätzten Wert von rund 1,5 Milliarden Euro war zunächst ohne öffentliche Ausschreibung an das Konsortium Arge K130 der Werften Lürssen und Thyssen Krupp Marine Systems gegangen, die bereits fünf Korvetten gebaut haben. German Naval Yards Kiel hatte dagegen Einspruch erhoben und wurde daraufhin am Bau der fünf neuen Korvetten beteiligt.

Die Marine begrüßte die Entscheidung des Kartellamts und erklärte, wenn alle an einem Strang zögen, könnte der Bauvertrag über die Korvetten bereits im August und damit noch vor der Bundestagswahl abgeschlossen werden.