Karneval: So vermeiden Sie den Kater danach!

Feuchtfröhliches Feiern ist an Karneval erlaubt – wie der Kater-Kopfschmerz vermieden wird, verraten wir (Bild: Getty Images)

Am Aschermittwoch trauern Karnevalliebhaber nicht nur dem Ende der närrischen Zeit hinterher – viele freuen sich nahezu auf die nun anschließende Fastenzeit, in der sie bis Ostern auf Alkohol verzichten. Denn unsere arme Leber musste in der fünften Jahreszeit einiges mitmachen. Ab Weiberfastnacht ist für viele feuchtfröhliches Feiern angesagt – was am nächsten Tag oft große Reue nach sich zieht. Doch kann man so einem fiesen Kater eigentlich entgehen? Mit diesen Tipps überstehen Sie zumindest die letzten zwei närrischen Tage!

Tipp 1: Schaffen Sie eine gute Grundlage

Schon um 11:11 Uhr morgens zu Schnaps greifen – an sich keine gute Idee, doch in der Faschingszeit kann das passieren. Wie auch an Altweiber gilt für die kommenden Tage: Trinken Sie nie auf nüchternem Magen Alkohol! Während Karneval sind Sünden erlaubt: Besonders fett- und eiweißreiche Speisen, wie etwa Burger, bleiben lange im Magen und verzögern die Alkoholaufnahme ins Blut. Zwischendurch immer mal wieder zu Salzstangen oder Erdnüssen greifen. Kamelle eher meiden: Zucker verstärkt den Effekt von Alkohol.

Tipp 2: Der richtige Alkohol

Bier, Wein, Gin und hier und da immer mal wieder ein Kurzer: Wer so viel durcheinander trinkt, der kann einem ordentlichen Kater am nächsten Tag kaum entgehen. Deshalb sollten Sie lieber bei einer Sorte bleiben – so behalten Sie auch den Überblick! Zudem sorgen klare Getränke wie Wodka oder Gin am wenigsten für einen Kater, da ihnen weniger Begleitstoffe zugesetzt werden. Wein, Rum oder Alcopops meiden – vor allem auch wegen des oben bereits erwähnten Zuckers.

Tipp 3: Bitte nicht rauchen

Natürlich, ein echter Raucher wird auch beim Feiern nicht auf seine geliebte Zigarette verzichten. Sind Sie allerdings nur Gelegenheitsqualmer, sollten Sie die Glimmstängel zuhause lassen. Sie entziehen dem Körper Sauerstoff und Vitamine, was die Wirkung des Alkohols extrem verstärkt. Der Kater am nächsten Morgen ist unvermeidlich.

Tipp 4: Richtig schlafen

Pro-Tipp Nummer eins für erholtes Aufwachen: Viel Wasser trinken. Natürlich schon über den Tag verteilt, aber gerade vor dem Zubettgehen sollten Sie unbedingt einen halben Liter runterkippen. Am besten lösen Sie noch eine Magnesiumtablette im Wasser auf, da diese den Vorrat an Spurenelementen wieder auffüllt.
Zudem sollten Sie Ihr Zimmer gut durchlüften, um Sauerstoff hineinzulassen – Hartgesottene schlafen mit offenem Fenster.
Wenn Ihnen im Liegen schwindelig ist, sollten Sie einen Fuß aus dem Bett hängen lassen: so verschwindet das Karussell-Gefühl!

Tipp 5: Den Morgen danach richtig anfangen

Auch wenn es noch so schwer fällt: Stellen Sie sich unter die Dusche und brausen Sie sich von unten nach oben (nicht zu) kalt ab. Danach sollte ein ausgiebiges Frühstück folgen, um den Elektrolyten-Mangel auszugleichen. Ideal sind Gemüsebrühe, aber auch Rührei mit Speck eignet sich.
Wem schlecht ist, der sollte Ingwertee trinken. Er wirkt beruhigend auf das Nervensystem. Ein ausgiebiger Spaziergang an der frischen Luft versorgt unseren Körper zudem mit Sauerstoff – so kann er den Alkohol schneller abbauen.