Karl Roschinski : Sex, Drugs & Rock'n'Roll – eine „Tresenschlampe“ packt aus

Viele Läden hat Karl Roschinski selbst betrieben, seit Jahren rockt er das „Knust“.

 Wer in den letzten 40 Jahren in Hamburgs Kneipenszene unterwegs war, wird irgendwann auch mal vor Karls Tresen gelandet sein. Viele Läden hat Karl Roschinski selbst betrieben, seit zwölf Jahren rockt er die Theke vom „Knust“.  

„Ich bin hier der Praktikant“, sagt Karl Roschinski und grinst über die Theke des „Knusts“. „Kannst mich auch ,Tresenschlampe’ nennen.“ Was für eine Untertreibung. Karl (62) ist ein Kneipen-Unikum, hat mit Rio Reiser Kräuterlikör getrunken und mit Mary Roos geflirtet, er liebt Biathlon und findet, dass „Goodbye Johnny“ eine super Nationalhymne wäre. Am 1. September steigt im „Knust“ die große Party: „40 Jahre Tresen von und mit Karl Roschinski“.

Wie viele Kneipen er schon hatte? Weiß er gar nicht so genau. Aber schon der erste Laden wurde Kult, damals 1977, als Karl, junger Krankenpfleger und Heilerzieher, mit seinen Kifferkumpels aus der WG das „Auenland“ eröffnete. Die halbe Hamburger Szene pilgerte damals nach Sülfeld bei Bad Oldesloe, zu dieser Mischung aus Disco, Teestube und Musikkneipe. Um die Nachbarn zu besänftigen, boten die jungen Kneipiers Hausaufgabenhilfe für die Dorfkinder an: „Lief aber nicht lange. Die Behörde monierte, dass die Kinder auf dem Weg zum Klo am Tresen vorbeigehen mussten. Da stand ja der...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo