Kane fordert offenbar Mega-Gehalt von den Spurs

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Kane fordert offenbar Mega-Gehalt von den Spurs
Kane fordert offenbar Mega-Gehalt von den Spurs

Diese Nachricht versetzte Fußball-Europa am Mittwoch in Aufruhr: Harry Kane bleibt bei seinem Klub Tottenham Hotspur und wechselt nicht zu Manchester City.

“Die Unterstützung der Spurs-Fans am vergangenen Sonntag und die positiven Nachrichten, die ich in den vergangenen Wochen erhielt, waren unglaublich”, schrieb der 28-Jährige. Mit seiner Bekanntgabe, die kommende Saison weiter in London zu spielen, setzte er dem sich seit Wochen hinziehenden Wechseltheater (vorerst) ein Ende.

Kane: Conference League statt Champions League

Ob es schließlich seine eigene Entscheidung war – so wie es Kane verkauft – oder ob die Citizens schlussendlich nicht bereit waren, die geforderte Ablöse von Spurs-Boss Daniel Levy zu bezahlen, sei dahingestellt. Berichten zufolge wollte der als knallharter Verhandlungspartner bekannte Spurs-Geschäftsführer eine Ablöse jenseits der 175 Millionen Euro für den Kapitän der Three Lions haben. (Service: Ergebnisse der Premier League)

Für Kane bedeutet der Verbleib in London: Conference League statt Champions League. Und das auch nur, falls die Spurs am Abend die Qualifikation für die Gruppenphase schaffen. Das Hinspiel gegen den portugiesischen Vertreter Pacos de Ferreira ging vergangene Woche mit 0:1 verloren. Zur Erinnerung: Der englische Stürmer ist der vielleicht beste Spieler, der noch nie einen Titel gewonnen hat.

In England gab es gemischte Reaktionen auf den Kane-Verbleib. Die meisten Spurs-Fans dürften sich freuen, dass ihr Aushängeschild auch künftig das Trikot der Nordlondoner tragen wird. Auch wenn die Reaktion beim 1:0-Sieg zum Auftakt der Premier-League-Saison gegen die Citizens teils hämisch ausfiel. “Siehst du das, Harry Kane?”, riefen die Fans ihrem Stürmer, der nicht im Kader stand, zu.

Spurs-Coach Nuno Espírito Santo zeigte sich erleichtert. “Es sind fantastische News für alle”, erklärte der Portugiese. Bei den Fans der Citizens dürfte die Enttäuschung überwiegen. Allerdings ist ein prominenter Fan des Teams von Pep Guardiola froh, dass es nicht zu dem Blockbuster-Deal gekommen ist. Oasis-Frontmann Liam Gallagher twitterte: “Nichts gegen Kane, aber ich bin froh, dass er nicht zu MCFC kommt.”

Auch die englische Presse hinterfragte den gescheiterten Kane-Deal. Die Daily Mail bezeichnete den Stürmer als “größten Verlierer” der Geschichte, da er nun weiter sein Dasein bei einem Verein ohne wirkliche Aussichten auf einen großen Titel fristen muss.

Kane will offenbar saftige Gehaltserhöhung

Doch auch die beiden involvierten Vereine werden als Verlierer angesehen. Die Citizens, weil sie sich am knallharten Spurs-Boss die Zähne ausgebissen haben und weiter auf der Suche nach einem Ersatz für den abgewanderten Sergio Agüero sind. (Bericht: Das irre Stürmer-Domino der Topklubs)

Und auch die Londoner selbst könnten langfristig ein Verlierer des nicht zustande gekommenen Deals sein. Mit der Mega-Ablöse hatte der Klub die Chance, seine Schulden zu drücken. Zu einer höheren Ablöse dürften die Londoner ihren Stürmerstar in Zukunft wohl kaum loswerden, schließlich geht Kane auf die 30 zu.

Zumal sich die Frage aufdrängt, zu welchem Preis Kane am Ende zum Bleiben überredet wurde. Aktuell verdient er laut Mirror rund 223.000 Euro in der Woche. Sein Klub bietet ihm laut der Sun eine Gehaltserhöhung von rund 116.000 Euro an, wodurch er ein wöchentliches Salär von rund 339.000 Euro einstreichen würde.

Laut der Times soll Kane allerdings rund 470.000 Euro pro Woche fordern. Jenen Betrag, den er Berichten zufolge bei den Citizens verdient hätte. Dieses Gehalt würde den Stürmerstar zum absoluten Topverdiener in der Premier League aufsteigen lassen.

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