Kandidatin für den US-Kongress sagt, sie stehe in Kontakt mit Aliens

Kongressanwärterin Bettina Rodriguez Aguilera erzählte in einem TV-Interview von Begegnungen mit Aliens. (Bild: instagram.com/bettinara12)

Die Republikanerin Bettina Rodriguez Aguilera hat in einem TV-Interview aus dem Jahre 2009 ausführlich von ihrem Treffen mit Aliens in deren Raumschiff erzählt. Mit drei von ihnen stehe sie noch in Kontakt. Seit August dieses Jahres kandidiert sie nun für den US-Kongress.

Rodriguez Aguilera ist 59 Jahre alt und ehemalige Stadträtin von Doral im US-Bundesstaat Florida. Im August dieses Jahres gab sie ihre Kandidatur für den US -Kongress bekannt und ist seitdem auf Spendensuche für ihren Wahlkampf, den sie kürzlich wegen Hurrikan „Irma“ unterbrach. Während dieser Zeit tauchte ein TV-Interview auf, das die Republikanerin 2009 dem spanischsprachigen Sender „América TeVé“ gab.

Rodriguez Aguilera sprach dort sehr offen und detailliert über einen Flug mit Aliens in deren Raumschiff. Damals sei sie sieben Jahre alt gewesen. „Ich ging hinein“, so Rodriguez Aguilera, „es gab runde Sitze und einige Bergkristalle, die das Raumschiff kontrollierten – nicht so wie in Flugzeugen.“ Weiter erzählte die Kandidatin, was sie Interessantes von den Aliens erfuhr. So befinde sich das „Energiezentrum“ der Welt in Afrika und die beliebte Kalkstein-Attraktion „Coral Castle“ nahe ihrer Stadt sei eigentlich eine antike ägyptische Pyramide. Mit einem männlichen und zwei weiblichen Aliens, die alle der berühmten Christusstatue in Rio de Janeiro ähnelten, stehe sie bis heute noch in Kontakt.

Rick Yabor, Anwalt und politischer Kommentator im Süden Floridas, meint, dass könne sie den Sieg kosten. „Sie ist in Details gegangen, die nicht sehr mainstream sind. Jemand, der für den Kongress kandidiert, muss eine Menge Geld aufbringen. Ein Spender könnte sich das zweimal überlegen“, so Yabor zur Zeitung „Miami Herald“.

Letzte Woche wollte sich Rodriguez Aguilera gegenüber dem „Miami Herald“ nicht konkret zu dem Vorfall äußern. Stattdessen betonte sie ihren „starken Glauben an Gott“ und dass sie daran glaube, dass es mehr Leben im Weltall gibt. Im Übrigen sei sie damit mitnichten allein: „Präsidenten wie Ronald Reagan und Jimmy Carter sowie Astronauten haben öffentlich erklärt, undefinierbare Flugobjekte gesehen zu haben“, so Rodriguez Aguilera zum „Miami Herald“.