Kanadische Curlerinnen erstmals ohne Olympiamedaille

Kanadische Curlerinnen erstmals ohne Olympiamedaille

Die Curlerinnen von Olympiasieger Kanada um Weltmeister-Skip Rachel Homan bleiben zum ersten Mal in der Geschichte der Winterspiele ohne Medaille. Der Gewinner von Nagano 1998 sowie Sotschi 2014 unterlag Großbritannien im achten von neun Gruppenspielen 5:6 und belegte mit vier Siegen und fünf Niederlagen nur den sechsten Platz. "Wir haben alles versucht und nie aufgegeben. Aber so läuft es manchmal. So ist der Sport", sagte Homan nach der historischen Pleite.
Großbritannien (6:3 Siege) mit Skip Eve Muirhead steht durch den Sieg vorzeitig unter den besten Vier, wo das Team auf Schweden (Anna Hasselborg/7:2) trifft. Das zweite Halbfinale bestreiten ebenfalls am Freitag (20.05 Uhr OZ/12.05 MEZ) Vorrundensieger Südkorea (8:1) und Japan (5:4).
Bei den Männern folgten Kanada mit dem zweimaligen Weltmeister Kevin Koe und die USA den bereits qualifizierten Schweden ins Halbfinale. Die Skandinavier um Erfolgs-Skip Niklas Edin, der schon zweimal WM- und sechsmal EM-Gold gewonnen hat, hatten bereits am Montag vorzeitig als Halbfinalteilnehmer festgestanden. 
Um das letzte Ticket für die Runde der letzten Vier bei den Männern spielen Großbritannien und die Schweiz in einem Tiebreaker am Donnerstag (09.05 Uhr OZ/01.05 MEZ). Der Sieger trifft im Halbfinale noch am gleichen Tag auf Schweden (20.05 Uhr OZ/12.05 MEZ), Kanada spielt gegen die USA um den Einzug ins Finale.
Deutsche Athleten sind in Pyeongchang erstmals seit der Wiederaufnahme von Curling ins olympische Programm 1998 nicht vertreten.