Kanada trauert um verunglückte Eishockeymannschaft

Auf einer Trauerfeier in der Eishalle der Humboldt Broncos haben mehr als 4000 Menschen der Opfer des Busunfalls in der kanadischen Provinz Saskatchewan gedacht. Auch Premierminister Justin Trudeau nahm teil.

Der Reisebus, in dem die Eishockey-Mannschaft, unterwegs war, war am Freitagnachmittag mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar.

„Wir werden das gemeinsam durchstehen. Ich danke Ihnen allen für Ihre Unterstützung", sagte Rob Muench, Bürgermeister von Humboldt, einer Stadt mit knapp 6000 Einwohnern.

Unter den Toten befinden sich laut Radio Kanada mehrere Spieler, zwei Trainer, der Busfahrer, ein Reporter und ein Statistiker.

Die Stärke, diese schwere Zeit zu bewältigen, werde man sich gegenseitig geben: „In der Region, in unserer Provinz und weltweit“, so Kevin Garinger, Präsident der Humboldt Broncos.

Das Unglück löste in Kanada große Bestürzung aus. Eishockey ist in dem nordamerikanischen Land Nationalsport und Kulturgut.