Kabul: IS reklamiert Angriff auf irakische Botschaft für sich

In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben Aufständische die irakische Botschaft angegriffen. Laut dem Sprecher des Innenministeriums sprengte sich zunächst ein Selbstmordattentäter am Eingang der Botschaft in die Luft.

Danach seien drei weitere Attentäter in das Haus eingedrungen, hieß es. Sie seien beim vierstündigen Schusswechsel mit der Polizei getötet worden. Die irakischen Diplomaten sind den Angaben nach in Sicherheit.

Die Miliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag für sich und sagte, es seien mindestens sieben Wachleute getötet worden. Ob die Nachricht stimmt, ist im Moment unsicher.

Das Innenministerium in Kabul spricht dagegen von einem verletzten Polizisten. Auch der Leiter der Krankenhäuser sagte, es sei ein Verwundeter eingeliefert worden.

Die irakische Armee hatte den IS zuletzt in dessen ehemaliger Hochburg Mossul geschlagen.