Künstliche Soldaten Thema in München

Die Münchner Sicherheitskonferenz hat mit einer Veranstaltung zum Thema künstliche Intelligenz und moderne Konflikte begonnen.

Eine Rednerin war die Präsidentin Estlands. Das baltische Land war Opfer der ersten massiven und vermutlich staatlich-gelenkten russischen Hacking-Operation.

Im Gespräch mit Euronews lehnte es Kirsti Kaljulaid indes ab, Namen zu nennen. Vielmehr seien Cyber-Angriffe ein globales Phänomen.

"Als Estin bin ich wirklich besorgt gewesen, denn Estland ist ein vergkleichsweise hoch entwickeltes digitales Land", sagt sie.

"Aber unsere Kapazität, die technologische Entwicklung international regulieren zu helfen, ist gering."

Aufmerksam verfolgt wurde in München die mögliche Schaffung von künstlichen Soldaten.

Diese haben ein starkes Gehirn und können Dronen abschießen.

Ganz anders als die hamlose Roboter-Frau Sophia, die "nur" einer einfachen Unterhaltung folgen kann.

Die Nutzung von Robotern und künstlicher Intelligenz mache die Welt instabiler, warnte der frühere NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.

Aus diesem Grunde sollte eine rechtlich bindende internationale Vereinbarung ausgearbeitet werden, die die Herstellung und den Gebrauch sogenannter autonomer Todeswaffen untersagt.

Die Münchner Sicherheitskonferenz dauert noch bis zum kommenden Sonntag.