Künstler ist nur noch Ersatz: Pjanic bittet um Einsätze

SPORT1
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Künstler ist nur noch Ersatz: Pjanic bittet um Einsätze
Künstler ist nur noch Ersatz: Pjanic bittet um Einsätze

Kreativität, Kontrolle und ganz viel Talent: Wegen seiner besonderen Fähigkeiten wird Miralem Pjanic gerne "der Maler" oder auch "der Pianist" genannt.

Der bosnische Mittelfeldspieler kann den Fußball an guten Tagen zur Kunstform erheben. Sei es als Strippenzieher im Zentrum einer Mannschaft oder als begnadeter Freistoß-Schütze. Seit seinem Wechsel von italienischen Rekordmeister Juventus Turin zum FC Barcelona im Sommer 2020 ist davon aber nur noch wenig zu sehen.

Denn der 30-Jährige ist unter Trainer Ronald Koeman nur Ersatzspieler, in den letzten vier Ligaspielen schmorte er jeweils 90 Minuten lang auf der Bank. Keine einfache Situation für einen Spieler, der bei Juve lange zu den Stammspielern gehörte.

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Nun hat Pjanic seinen Coach sogar öffentlich um Einsatzzeit gebeten, um wieder in Topform zu kommen. "Der Trainer ist keiner, der viel mit den Spielern spricht, deshalb muss ich hart arbeiten, um bereit zu sein, wenn ich gebraucht werde", sagte Pjanic bei Mundo Deportivo: "Alles, worum ich ihn (Koeman, Anm.) bitten würde, ist Kontinuität. Zwei oder drei Spiele, damit ich meinen Fußball zeigen kann."

Pjanic: Barca ist mein Schicksal

Wie jeder Fußballer brauche er einen gewissen Rhythmus. Ans Aufgeben oder gar einen baldigen Abgang denke er nie. "Ich habe bei Barcelona nicht unterschrieben, um im nächsten Jahr wieder zu gehen, sondern um Geschichte zu schreiben. Mit einem Klub, der schon lange mein Schicksal ist."

Pjanic erklärte, dass er schon als 16-Jähriger kurz vor einem Wechsel zu Barca stand. Genauso wie vor zwei Jahren, als er erneut kontaktiert worden sei - wegen dem Mega-Transfer von Antoine Griezmann konnte sich Barca den Deal aber dann letztlich nicht leisten: "Ich musste erneut auf den Traum, ein Barca-Spieler zu werden, warten."

Mittlerweile ist der Traum in Erfüllung gegangen - Pjanic spielt nur noch nicht die Rolle, die er sich bei den Katalanen erhofft hatte. in der laufenden Saison bringt er es zwar auf 28 Spiele, nur fünf davon absolvierte er auch über die volle Distanz.