Köpenick: Nach LKW-Brand: Lindenstraße bleibt bis Freitag gesperrt

In der Lindenstraße in Köpenick brannte ein LKW mit Alt-Batterien

Nachdem am Montagmorgen in Köpenick an der Lindenstraße ein Gefahrguttransporter komplett ausgebrannt war, bleibt die Lindenstraße in Richtung Alt-Köpenick zwischen Rudolf-Rühl-Allee und Bahnhofstraße bis kommenden Freitag für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Grund dafür sind Straßenbauarbeiten.

Am Montagmorgen war aus bislang unbekannter Ursache die Ladung eines Gefahrguttransporters in Brand geraten. Der Lkw-Fahrer hatte zunächst noch versucht, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, doch das blieb ohne Erfolg. Auf dem Lkw befanden sich 3,5 Tonnen alte Auto-Batterien. Ein angrenzendes Wohnhaus mit sechs Etagen musste durch die Einsatzkräfte kontrolliert und mit einem Drucklüfter belüftet werden. Vorsorglich wurden 3 Personen durch Rettungskräfte vor Ort medizinisch betreut, es bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Aufgrund des beschädigten Treibstofftanks mussten ca. 500 Liter Dieselkraftstoff durch den Technischen Dienst der Feuerwehr abgepumpt werden. Im weiteren Verlauf wurden die abgebrannten Batterien mit einem Ladekran auf einen LKW verladen und zusammen mit dem abgepumpten Kraftstoff zu den Berliner Stadtreinigungsbetrieben gebracht.

Der Fahrbahnbelag muss erneuert werden

Während der ersten Stunde nach der Brandbekämpfung wurden die Batterien weiter mit Wasser gekühlt und so gleichzeitig die auslaufende Säure verdünnt. Nach Absprache mit den Wasserbetrieben konnte die stark verdünnte Säure über die vorhandene Kanalisation entsorgt werden. Während der gesamt...

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