Kölner Lichter 2017: Polizei zieht positives Fazit – verdächtiges Fahrrad war harmlos

Sowohl Bundes- als auch Landespolizei sprechen von einer ruhigen Nacht.

Sowohl Bundes- als auch Landespolizei haben nach den Kölner Lichtern eine positive Bilanz gezogen.

Die Polizei Köln sprach am Sonntagnachmittag von einem insgesamt ruhigen Einsatz ohne „bedeutende Störungen“. Sie erfasste 30 Strafanzeigen, elf Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Ein Fahrrad, das in der Nacht kurzzeitig für Aufregung gesorgt hatte, stellte sich hingegen als harmlos heraus. In seinem Korb hatten Passanten ein Paket entdeckt, aus dem Drähte ragten. Der Bereich um die Bastei wurde daraufhin gesperrt, ein Entschärfer der Bundespolizei hinzugezogen. Laut Polizei handelte es sich aber vermutlich nur um eine selbstgebastelte E-Bike-Vorrichtung. Gefahr habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.

 Deutzer Bahnhof kurzzeitig gesperrt

Auch die Bundespolizei sprach von einem erfolgreichen Einsatz. An Kölner und Deutzer Bahnhof seien nur wenige Straftaten gemeldet worden, hieß es in einer Pressemitteilung. Der Deutzer Bahnhof musste während der Abreisephase allerdings kurzzeitig wegen Überfüllung gesperrt werden.

Unabhängig von den Zahlen der Landespolizei erfasste die Bundespolizei am Abend unter anderem einen Diebstahl, eine Körperverletzung sowie zwei Anzeigen wegen sexueller Belästigung. In einem Fall hatte ein Unbekannter am Kölner Hauptbahnhof versucht, eine 17-Jährige zu küssen. (elb)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta