Kölner Kulturbauten: OB Henriette Reker hält Krisengipfel für überflüssig

Der Vorschlag zu einem überparteilichen Krisengipfel kam von der SPD.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat den Vorschlag der SPD abgelehnt, zu einem überparteilichen „Krisengipfel“ einzuladen.

Die SPD hatte nach den Kostenexplosionen und anderen Hiobsbotschaften von Kölns Kulturbaustellen sowie nach der Forderungen nach einer Abwahl der Kulturdezernentin „ein gemeinsames und überparteiliche Handeln von Politik und Verwaltung“ vorgeschlagen.

„Wir sind ausdrücklich bereit, Verantwortung zu übernehmen“, so Fraktionschef Martin Börschel und SPD-Geschäftsführerin Barbara Lübbecke in einem Brief an Reker, der auch an CDU, Grüne und FDP ging.

Organisationsreform angekündigt

Reker verweist in ihrem Antwortschreiben – ebenfalls in Kopie an die drei anderen Fraktionen – auf ihre Ankündigungen zur Organisationsreform für die Gebäudewirtschaft. „Es bedarf keines weiteren Austausches zur gemeinsamen Analyse der Probleme.“

Börschel kritisierte die Entscheidung der OB. Die SPD bedauere die Absage, es wäre wichtig gewesen, sich an einen Tisch zu setzen. „Die Fokussierung der OB auf die Neuordnung der Gebäudewirtschaft geht uns dementsprechend nicht weit genug. Die Probleme sind viel weitreichender und grundsätzlicher.“...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta