Kölner Jungkoch: Chancen auf einen Landesmeistertitel

Er hat es bis ins Finale der NRW-Meister in den gastgewerblichen Berufen geschafft.

Die Gesellenprüfung hat er jüngst geschafft, seinen Job in der Küche der Hanse-Stube bei Küchenchef Tobias Koch im Excelsior Hotel Ernst bis zum Jahresende sicher. Ganz entspannt fährt Jüri Keller an diesem Sonntag und Montag zum Finale der NRW-Meister in den gastgewerblichen Berufen nach Dortmund. Dort ist der aus Pesch stammende Koch der einzige Kölner Teilnehmer, denn der ebenfalls qualifizierte Restaurant-Fachmann Gianluca Esser aus dem Maritim-Hotel muss krankheitsbedingt passen. „Das ist schon schade. Der fähige junge Mann hätte durchaus Chancen auf den Meistertitel“, sagt Maritim-Hoteldirektor Hartmut Korthäuer.

Amtierender Stadtmeister

„Ich kriege das schon hin, habe ja bereits einige Wettbewerbe hinter mir – von der Berufsschule bis zur Nordrhein-Meisterschaft“, sagt Keller, der als amtierender Stadtmeister der Köche nach Dortmund reist. Dort geht es am Sonntag mit einem schriftlichen Test und allerlei Fachfragen los, ehe es am Montag ein Vier-Gang-Menu zuzubereiten gilt. Da steht vor allem eine klassische Küche im Vordergrund, denn es geht ja auch um technische und handwerkliche Fähigkeiten. „Dazu erhält man eine Liste und einen Warenkorb, dann ist Kreativität gefragt. Ich hoffe, es ist ein Fisch dabei. Dann kommt bei mir eine Terrine mit allerlei Gemüse in verschiedenen Farben auf den Tisch“, so Keller.

Bis zum Winter will der 22 Jahre alte Jungkoch im Traditionshotel am Dom bleiben. „Dann geht es erst einmal ins Ausland. Ab in Richtung Asien.“ Dazu ist er im Rahmen seiner Ausbildung bei Sternekoch Mirko Gaul im Hotel-eigenen Restaurant „Taku“ auf den Geschmack gekommen. „Bangkok und die vielfältige thailändische Küche sind dann meine erste Anlaufstelle.“

Irgendwann will er dann zurück nach Köln und im Umland ein eigenes Restaurant mit Garten aufmachen. Träumt man als Koch denn von einem Stern? „Von drei Sternen“, sagt Jüri Keller ganz selbstbewusst. „Mehr geht ja nicht.“...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta