Köln-Präsident Spinner verteidigt Trennung von Schmadtke

SID
Köln-Präsident Spinner verteidigt Trennung von Schmadtke

Präsident Werner Spinner vom abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat die Trennung von Manager Jörg Schmadtke verteidigt und Trainer Peter Stöger den Rücken gestärkt. "Wenn man einen Punkt erreicht hat, wo beide das Gefühl haben, es geht nicht mehr weiter, dann muss man sich trennen. Die Trennung ist sauber und vertraglich korrekt abgelaufen", sagte Spinner im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger (Donnerstag-Ausgabe).
Spinner betonte zudem, dass das Verhältnis zwischen der Mannschaft des Tabellenletzten und Trainer Peter Stöger trotz nur zwei Punkten aus elf Spielen intakt sei. "Mannschaft und Trainer sind eine sehr starke Einheit", sagte Spinner: "Wenn der Trainer keinen Kontakt mehr zur Mannschaft hat, dann muss man sich trennen. Wenn seine Ansagen nicht fruchten, dann auch. Unser Trainer hat Kontakt und Autorität – warum sollten wir uns trennen, solange das so ist?"
Man beobachte die Situation sehr genau. "Wir entscheiden uns aktiv dafür, in der derzeitigen Konstellation weiterzuarbeiten, solange wir von ihr überzeugt sind. Natürlich kann das sehr stark davon abhängen, wie die nächsten Spiele laufen", sagte Spinner: "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir bis zur Winterpause in Schlagdistanz kommen, ist gegeben."
Einen eigenen Rücktritt schloss Spinner indes aus. "Jetzt hinzuschmeißen, das kommt nicht in Frage. Ich hätte mir vorstellen können, im Erfolg zu gehen, aber in der Krise abzuhauen – das kommt in meiner DNA nicht vor", sagte er.