Köln-Porz : Radwege, Kreisverkehre, leiser Asphalt – Amt legt Pläne für den Bezirk vor

Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik legt seinen Tätigkeitsbericht vor.

Verkehrsschilder auswechseln, Radstreifen anlegen, Löcher im Asphalt ausbessern, neue Kreisverkehre anlegen, Ampelanlagen überprüfen, Straßenbeleuchtungen kontrollieren und über anstehende Baumaßnahmen die Öffentlichkeit informieren – das Tätigkeitsfeld des Amts für Straßen und Verkehrstechnik ist vielseitig.

Damit die Politiker über alle Aktivitäten auf dem Laufenden sind, lässt Amtsleiter Klaus Harzendorf jedes Jahr einen Tätigkeitsbericht erstellen und präsentiert diesen in den Bezirken der Stadt. So auch in der Porzer Bezirksvertretung.

Der Bericht listet zahlreiche Maßnahmen und Projekte im ganzen Stadtgebiet auf. Etwa die Aktion „Toter Winkel“, bei der Grundschüler lernen, dass Lkw-Fahrer einen sehr großen Bereich neben und hinter ihrem Fahrzeug nicht einsehen können oder das neue Lichtkonzept am Hauptbahnhof, das mit neuen Leuchtmasten für mehr Sicherheit sorgen soll.

Fahrbahndecke saniert

Im Bezug auf den Stadtbezirk Porz führt der Bericht unter anderem die Sanierung der Kaiserstraße auf. Auf der viel befahrenen Straße zwischen Urbach und Porz wurde die Fahrbahndecke saniert. Es wurden ein geräuscharmer Asphalt aufgetragen und Radschutzstreifen markiert. Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern zwischen Frankfurter Straße und Ohmstraße haben Radler jetzt einen extra gekennzeichneten Schutzstreifen auf der Fahrbahn.

Für die bestehenden Radwege gibt es zudem ein Sanierungsprogramm, was aber leider noch nicht überall in Porz in Angriff genommen ist. So ist etwa der Radweg entlang des Grengeler Mauspfades in einen schlechten Zustand. Auf dem Weg zwischen Rath und Grengel weisen fast alle Zementplatten des Weges Risse auf.

Im Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016 taucht auch die Verkehrsuntersuchung für den Porzer Süden auf. Die Machbarkeitsstudie soll eine Empfehlung für mögliche Entlastungs- und Umgehungsstraßen für den Porzer Süden geben. Die bei Bürgern und Politikern umstrittene Studie favorisiert eine Umgehungsstraße für Zündorf, die vom Loorweg abzweigt und bis zur Houdainer Straße reicht.

Die soll ausgebaut und bis zur Frankfurter Straße (B8) weiter geführt werden. Die Porzer Bürgerverein wünschen sich aber eine andere Variante aus der Studie: eine Verlängerung der L 269 (Niederkassel) über die Liburer Straße hinaus als neue L 274n bis hin zur B8. Entscheiden über den Streckenverlauf muss letztlich der Rat, der sich aber noch nicht geäußert hat.

Neuer Kreisverkehr in Zündorf

Weniger umstritten ist das bereits abgeschlossene Straßenbauprojekt in Zündorf. Dort wurde im Kreuzungsbereich von Ranzeler Straße, Loorweg und Hauptstraße eine neuer Kreisverkehr angelegt.

Der Tätigkeitsbericht wirft auch einen Blick nach vorne und listet die Straßenbauprojekte der nahen und fernen Zukunft auf. Da wäre zuerst die Sanierung von Teilen der Hauptstraße und Steinstraße zu nennen. Im Frühjahr 2018 ist geplant, die Hauptstraße ab dem Einmündungsbereich Steinstraße in Richtung Ensen auf rund 320 Metern zu sanieren und umzugestalten.

Gleiches gilt für die Steinstraße in dem Abschnitt von Hauptstraße bis zum Kreisverkehr Deutzer Weg. Es werden unter anderem Schutzstreifen für Radfahrer angeordnet, neue Parkplätze eingerichtet und die Kreuzung von Steinstraße, Josefstraße und Dülkenstraße zu einem Kreisverkehr umgebaut.

Ebenfalls einen Kreisverkehr bekommen sollen unter anderem die Kreuzungen von Bergerstraße und Josefstraße in Porz Mitte, von Humboldtstraße und Theodor-Heuss-Straße in Finkenberg und die Kreuzung Akazienweg und Friedensstraße in Grengel. Die zuletzt genannten Maßnahmen werden nach und nach in Angriff genommen, haben aber noch keinen definitiven Zeitplan....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta