Köln plant Quarantäne-Trainingslager!

SPORT1

Nach drei positiv auf COVID-19 getesteten Personen und dem Wirbel um die Äußerungen von Birger Verstraete hat der 1. FC Köln nun reagiert.

Wie der Klub am Sonntagabend bekanntgab, wird die Mannschaft einen möglichen Einstieg ins Mannschaftstraining freiwillig unter den Bedingungen eines Trainingslagers absolvieren. Dies gelte, sobald die Politik Grünes Licht für die Fortsetzung der Bundesliga-Saison gebe. 

"Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam werden dann für das Mannschaftstraining an einem geschützten Ort zusammenbleiben. Diese Form einer freiwilligen Quarantäne erweitert das bisherige Infektionsschutz- und Hygienekonzept und soll das Risiko einer Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus weiter verringern", heißt es in der Mitteilung. 

FC-Geschäftsführer erklären Maßnahme

FC-Geschäftsführer Horst Held sagte zu dieser Maßnahme: "Wenn wir ins Mannschaftstraining gehen, bedeutet dies Körperkontakt. Der kann nach den Richtlinien des medizinischen Konzepts der DFL nur zwischen Spielern möglich sein, die die Gewissheit haben, dass alle Mitglieder der Trainingsgruppe negativ auf das Virus getestet sind."

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Amtskollege Alexander Wehrle erklärte:  "Es ist für die Liga, aber auch für den gesamten deutschen Sport von enormer Bedeutung, dass wir unter den Bedingungen eines vernünftigen medizinischen Konzepts die Saison zu Ende spielen können. Zugleich steht die Gesundheit der Spieler und Mitarbeiter immer im Zentrum. Wir werden unser medizinisches Konzept daher in Absprache mit dem Gesundheitsamt noch einmal aktualisieren, sobald durch das Mannschaftstraining neue Bedingungen gelten."


Eine "freiwillige Abschirmung des Teams" helfe bei der Umsetzung, erklärte Wehrle weiter.

Bis eine Entscheidung über die Fortsetzung der Bundesliga-Saison getroffen ist, werde der Klub weiterhin "keinerlei Mannschaftstraining mit Zweikämpfen oder Körperkontakt absolvieren", heißt es in der Mitteilung.