Köln: Sauna-Mitarbeiter bietet Frau kostenlose Massage an – und belästigt sie

Nadine Cibu
Der Sauna-Mitarbeiter habe die Studentin zwischen den Beinen berührt. (Symbolbild)
  • Eine Sauna-Aushilfe soll eine Studentin während einer Massage sexuell belästigt haben.
  • Wegen Grenzüberschreitung und bewusstem Handeln muss der 36-Jährige nun 1200 Euro Strafe bezahlen.

Welche Körperteile dürfen bei einer Massage berührt werden und wann wird die Grenze zwischen Massieren und unsittlichen Berührungen überschritten?

Diese Frage habe sich eine Studentin ebenfalls nach einer Honig-Öl-Massage in einer Kölner Saunalandschaft stellen müssen. Die junge Frau sei zu dem Schluss gekommen: Der vermeintliche Masseur habe sie sexuell belästigt. Dies berichtete das Nachrichtenportal “Express”

Mehr zum Thema: In deutschen Büros ist sexuelle Belästigung Alltag

► Daher sei es zu einem Prozess gegen den 36-jährigen Sauna-Mitarbeiter im Kölner Amtsgericht gekommen.

“Ich gehe nicht rein”

Der Aushilfsmitarbeiter habe der Jurastudentin eine kostenlose Honig-Öl-Massage angeboten, heißt es weiter in dem Bericht. Die junge Frau habe eingewilligt und sich in der Sauna auf den Rücken gelegt. In der Kabine seien keine anderen Besucher gewesen und die Studentin sei nackt gewesen. 

Als der 36-Jährige anfing, die Frau zu massieren, habe er bereits ihre Brüste berührt. Dagegen habe die Studentin nichts eingewendet. Als der Mitarbeiter jedoch ihre Schamlippen und ihren Venushügel wiederholt und ungefragt massierte, habe die angehende Juristin sich beschwert.

“Ich gehe nicht rein”, hat der Mann laut Newsportal der jungen Frau erklärt. 

Auch soll er ungeachtet der Beschwerden die Studentin weiter unsittlich berührt haben. 

Erst, als die Frau nachhause kam und ihrem Freund die Geschichte erzählt habe, sei ihr klar geworden, dass sie sexuell belästigt worden sei. 

Bewusst eine Grenze überschritten

Der Angeklagte habe alle Vorwürfe abgestritten und erklärt, dass er es mit der Massage nur gutgemeint hätte und unschuldig sei.

Für den Amtsrichter Wolfgang Schorn habe der Aushilfsmitarbeiter jedoch vorsätzlich...

Weiterlesen auf HuffPost