"Juve verschenkt ein gewonnenes Match" - Herbe Medienschelte an Khedira

Juve hat eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League verschenkt. Besonders Khedira muss Kritik einstecken.

Die komplett untypische Vorstellung von Juventus Turin im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League hat in Italien für Katerstimmung am Aschermittwoch gesorgt. "Juve verschenkt ein Match, das eigentlich schon gewonnen war. Allegris Mannschaft erlebt einen physischen und psychologischen Zusammenbruch, der unerklärlich ist", schrieb die Gazzetta dello Sport nach dem 2:2 (2:1) der "Alten Dame" gegen Tottenham Hotspur.

Allen voran Weltmeister Sami Khedira wurde von Italiens Sportorgan Nummer eins hart angegangen. "Er war der schlechteste Juve-Spieler und hinkte im Mittelfeld hinterher", urteilte die Gazzetta dello Sport. Von "viel Verwirrung und keiner Idee" schrieb La Stampa und machte den Mittelfeldspieler, der nach etwas mehr als einer Stunde mit muskulären Problemen ausgewechselt worden war, als einen der großen Schwachpunkte aus.

Kane und Eriksen egalisieren Higuain-Treffer

Dabei hatte der italienische Rekordmeister durch die frühen Tore des argentinischen Torjägers Gonzalo Higuain (2., 9./Foulelfmeter) einen perfekten Start erwischt. In der ersten halben Stunde deutete vieles auf eine Demontage der Gäste aus England um ihren Torjäger Harry Kane hin. Dann aber verlor die Star-Truppe um Italiens Torwartikone Gigi Buffon den Faden.

Kane (32.) und Christian Eriksen (71.) glichen aus und verschafften den Spurs eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 7. März im Wembley-Stadion - auch weil Higuain einen weiteren Foulelfmeter an die Latte setzte (45.+2).