Junger Mann bei Streit im Bremer Steintorviertel erstochen

Zielfahnder schnappten Verdächtigen in Nordspanien

Bei einer Auseinandersetzung auf einer Straße in Bremen ist ein 20-Jähriger erstochen worden. Ein zweiter Mann im gleichen Alter wurde bei dem Vorfall am Donnerstagsabend lebensgefährlich verletzt, wie die Ermittlungsbehörden in der Hansestadt mitteilten. Der oder die Täter flüchteten danach vom Tatort.

Ein Großaufgebot von Polizisten suchte vergeblich nach ihnen. Nach Angaben eines Sprechers der Bremer Staatsanwaltschaft brachten Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen bis Freitagnachmittag zunächst noch keine neuen Erkenntnissen.

Wie die Polizei unter Berufung auf Zeugen mitteilte, war zuvor ein Treffen mehrerer Menschen im Steintorviertel eskaliert. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen, Spurensicherungsteams dokumentierten den Tatort. Außerdem baten die Beamten etwaige weitere Augenzeugen des Geschehens, sich bei ihnen zu melden.

Einen Zusammenhang zu den tödlichen Schüssen vor einem Bremer Supermarkt vom selben Tag schlossen die Beamten nach den ersten Erkenntnissen aus. Bei dem Vorfall im Steintorviertel handelte es sich demnach um einen Konflikt in einer Menschengruppe.

Am Donnerstagmorgen hatte ein Mann vor einem Einkaufsmarkt in Bremen-Gröpelingen einen 25-Jährigen niedergeschossen und so schwer verletzt, dass er später im Krankenhaus starb. Der Täter flüchtete. Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich um eine Tat zwischen zwei Bekannten.