Junge schreibt der Zahnfee und bekommt grandiose Antwort

Junge schreibt der Zahnfee und bekommt grandiose Antwort

Einen Versuch war es wert: Nachdem ein kleiner Junge einen Brief an die Zahnfee verfasst hatte, um nach einer Erhöhung der Prämie für ausgefallene Zähne zu fragen, bekam er tatsächlich eine Antwort. Allerdings nicht die, die er sich wohl erhofft hatte.

In Amerika ist es Tradition, dass Kinder, die einen Zahn verlieren, selbigen unter ihr Kopfkissen legen. Im Gegenzug bekommen sie dafür einen Dollar von der Zahnfee. Während es die Zahnfee natürlich auch in Deutschland gibt, kommt ihre US-Kollegin hingegen nicht nur beim ersten ausgefallenen Zahn. Dies nahm ein kleiner amerikanischer Junge zum Anlass, einen Brief an die Zahnfee zu schreiben, und sie um mehr Geld pro Zahn zu bitten.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Eine Freundin der Familie des Jungen gab sich als das magische Wesen aus. Ihr Name: "Dee Kay". Ein englisches Wortspiel mit dem Wort "decay", zu deutsch: "Verfall".

"Meine Zahnfee-Kollegen haben mir von deinem Brief erzählt und ich bin auf deinen Fall angesetzt worden", eröffnet die Freundin die Antwort und fügt mit "#092208-5" sogar ein Aktenzeichen an. "Wir sind uns einig, dass es sehr vorlaut von dir war, nach mehr Geld zu fragen. Aber weil deine Zähne bis jetzt alle kariesfrei waren, haben wir uns entschlossen, den ZAS (Zahnauszahlungssatz) künftig um einen Dollar zu erhöhen."

Allerdings knüpfte die Zahnfee eine Bedingung an die Erhöhung der Prämie: "Die gilt unter der Voraussetzung, das die Zähne keine Löcher haben. Solltest du einen Zahn mit Karies unter dein Kissen legen, wirst du eine Rechnung für unsere Flugkosten erhalten. Wir können KBZ (kariesbefallene Zähne) nicht mitnehmen."

Schließlich muss auch im Reich der Zahnfeen alles seine Ordnung haben, wie die Verfasserin des Briefes weiter ausführt. Andernfalls würde der GZO, der geschäftsführende Zahnoffizier, die Abteilung schließen. "Und das würde bedeuten, dass kein Kind mehr einen ZAS bekommt. Ich weiß, dass du daran nicht schuld sein möchtest", endet der Brief. Da wird der kleine Junge künftig wohl seine Zähne extra ordentlich putzen.