Junge Profis: Mara mea: "Den US-Markt wollen wir auch noch erobern"

Mit ihren Produkten für Babys und Mütter sind die Designerinnen von mara mea schon in 13 Ländern vertreten. Jetzt kommt der US-Markt.

Berlin.  Warum haben Wickeltaschen oft Bärchen- und Sternchenmotive? Meist sind es doch die Mütter, die die Taschen tragen, nicht die Kinder. Sollten ihnen dann nicht auch die Designs gefallen? Und warum gibt es so wenig Umstandsmode, die Frauen nach der Schwangerschaft weitertragen können?

Solche Fragen stellten sich die beiden Modedesignerinnen Dorina Hartmann (27) und Maren Will (28). Aus ihren Lösungen entwickelten sie kurzerhand eine Geschäftsidee und gründeten im Jahr 2015 ihr Label mara mea.

Unter diesem Dach entwickeln die Jungunternehmerinnen Wickel- und Windeltaschen, die durch ihr modernes Design so gar nicht nach Babyzubehör aussehen. Auch raffinierte Umstandsmode aus Naturfasern gibt es von ihnen. Die Schnitte für Bekleidung entwickeln die beiden so, dass die Kleidung mit und ohne Babybauch gut sitzt.

Hippie- und Ethno-Mode als Vorbild für Entwürfe

So mancher Entwurf bietet kleine Überraschungen: etwa bei einem Kleid den seitlichen Eingriff in Brusthöhe. "Wir nennen das eine versteckte Stillfunktion", erklärt Maren Will. Die Idee ist, die Funktionalität zugunsten der Ästhetik "unsichtbar" zu machen. Beim Entwerfen orientieren sie sich oft an der Mode der Hippies und am sogenannten Ethno-Style, der Einflüsse vieler Weltregionen vereint. Aber auch zahlreiche selbst entworfene Ornamente findet man auf den Stücken ihrer Kollektionen.

Beide Gründerinnen haben Modedesign an der privaten ESMOD – Internationale Kunsthochschule für Mode – in Berlin studiert. Maren habe sich für Kinderk...

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