Junge Profis: Lebensmitteltechnologie – ein Studiengang mit Zukunft

Ricarda Wilde ist Lebensmitteltechnologin. Als Qualitätsmanagerin sorgt sie für Hygiene und klare Prozesse beim Produzenten Lotao.

Berlin.  Qualität ist das Thema von Ricarda Wilde. Die Lebensmitteltechnologin sorgt dafür, dass bei Lotao, einem Anbieter von asiatischen Spezialitäten, alle Schritte der Produktion sauber und formal ablaufen. Klingt trocken? Nicht, wenn man die 30-Jährige erzählen hört. Spannend sei ihr Job, abwechslungsreich. "Das Schöne bei einer kleinen Firma wie unserer ist ja, dass Leute aus allen Bereichen direkt zusammenwirken."

Im Februar dieses Jahres wurde die Qualitätsmanagerin vom 2010 gegründeten Unternehmen eingestellt – und war gleich an der Entwicklung eines neuen Produkts und seines Verpackungsdesigns beteiligt: "Jackfruit" ist ein Fleischersatz aus den Früchten des tropischen Jackfruchtbaums. "Da habe ich mich gleich mit reingestürzt", erzählt die gebürtige Berlinerin. Diesen Stil schätzt sie an ihrem Arbeitgeber: "Jeder, der eine Idee hat, kann mitmachen, auch wenn sein eigentlicher Job ein anderer ist."

Hygienerundgänge in den Produktionsanlagen

Lotao hat sieben Mitarbeiter in einem kleinen Büro in Prenzlauer Berg. "In ein bis zwei Jahren müssen wir sicher umziehen", sagt Ricarda Wilde. "Dann brauchen wir mehr Platz." Sie hofft, dass der nächste Standort in der Nähe liegt. Die zentrale Lage ist praktisch für die Mutter einer zweijährigen Tochter. "Normalerweise sind Lebensmittelunternehmen am Stadtrand ansässig." Ein bisschen rausfahren muss sie zwischendurch aber auch: In Ludwigslust hat Lotao seine Produktionsanlagen. "Dort arbeiten noch einmal sieben Angestellte und ein Team von ...

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