Julian Pollersbeck vom HSV: "Spielidee kommt mir sehr entgegen"

Der HSV hat unter Titz ein neues Konzept entwickelt. Dabei agiert Pollersbeck quasi als dritter Innenverteidiger und freut sich über die neue Rolle.

Der HSV geht unter Interimstrainer Christian Titz neue Wege im Spielaufbau. Das bringt mehr Aufgaben für Torwart Julian Pollersbeck, der sich sehr über das Umdenken in Hamburg freut.

"Die Spielidee vom Trainer kommt mir sehr entgegen", wird Pollersbeck auf der vereinseigenen Homepage zitiert. Der 23-Jährige konnte sich im Spiel gegen die Hertha hoch positionieren und damit den Spielaufbau aktiv unterstützen.

Pollersbeck freut sich über neue Rolle

Über die neue Rolle freut er sich: "Ich habe schon immer versucht, als mitspielender Torwart zu agieren. Ich werde jetzt im Training weiter Gas geben und versuchen, mich weiter in dieses Spielsystem einzufinden, um es am Ende bestmöglich umsetzen zu können."

Ob Pollersbeck im Abstiegskampf so zum Zünglein an der Wange wird? Trainer Titz hofft es zumindest: "Er hat mutig gespielt und seine Spieleröffnung hat uns geholfen. Jetzt gilt es, in den nächsten Wochen weiter daran zu arbeiten und diese Spielweise zu stabilisieren." Gleichwohl merkt er an: "Das gilt für das gesamte Team."

Arsenal-Scout mit Lob für Pollersbeck

Die Spielweise des Torhüters hat aber nicht nur in Hamburg für Aufsehen gesorgt. Mit Steven Fraser hat auch ein Jugendtrainer und Scout von Arsenal beim Spiel gegen Berlin einige interessante Entdeckungen gemacht.

"Sehr interessant, wie sich Hamburgs Torwart Julian Pollersbeck in Ballbesitz positioniert", schrieb er auf Twitter. "Ich liebe es! Wie lange es wohl noch dauert, bis ein Torwart bei Ballbesitz in der eigenen Hälfte auf einer Linie mit einem Innenverteidiger agiert?"