Julian Brandt über möglichen Verbleib bei Bayer Leverkusen: "Zukunftstechnisch noch nichts entschieden"

Julian Brandt und Bayer Leverkusen haben sich den zweiten Tabellenplatz zurückgeholt. Der Vertrag des Youngsters bei der Werkself läuft noch bis 2019.

Bayer Leverkusen hat weiterhin gute Karten, Youngster Julian Brandt über 2019 hinaus an den Klub zu binden. Doch der 21-Jährige selbst stellt klar, dass ein Verbleib bei der Werkself keineswegs sicher ist.

"Keine Frage, wir sind auf einem super Weg. Was der Trainer vorgibt, wie wir spielen, der Kader: Es ist alles gegeben. Das ist ein super Fundament", sagte Brandt gegenüber dem kicker über die aktuelle Lage bei der Werkself. "Aber das heißt nicht, dass man am Ende auch da steht, wo wir jetzt stehen. Die Tabelle ist tückisch."

Julian Brandts Vater: "Alles spricht für Leverkusen"

Für die anstehende Vertragsgespräche heißt das: "Es ist alles möglich. Fakt ist, dass ich mich hier wohlfühle, sehr gerne in dieser Mannschaft spiele. Aber zukunftstechnisch ist noch nichts entschieden."

Auch, weil der Nationalspieler, der angeblich auch vom FC Bayern umworben wird, unbedingt in der Champions League spielen möchte.

Die Königsklasse, so Brandt,  "spielt schon eine große Rolle. Letzte Saison habe ich gesagt, dass ich eine Teilschuld habe, dass wir jetzt keine englischen Wochen haben. Das war für mich auch eine Pflicht, alles zu geben, dass der Verein wieder in die Champions League kommt, dahin, wo er hingehört".

Die Tendenz geht laut kicker aber Richtung Vertragsverlängerung, wie auch Vater und Berater Jürgen Brandt erklärt: "Julian hat keine Gedanken, im Sommer den Verein wechseln zu wollen oder zu müssen. Und er hat auch keinen Gedanken, dass er irgendwann ablösefrei wechseln müsste. Ich sehe ihn nächste Saison definitiv in Leverkusen." Was das Sportliche angehe, "spricht alles für Leverkusen".