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Judo-Grand Slam in Tel Aviv: Raz Hershko beschert Israel einen triumphalen Abschluss

Israels Metropole Tel Aviv war bereit für den letzten Tag des Judo Grand Slam. Und die Zuschauer:innen sollten nochmal ein Spektakel geboten bekommen.

In der Gewichtsklasse bis 78 kg lieferte Raz Hershko in der Vorrunde eine wahre Show ab. Nachdem sie noch nie zuvor auf heimischem Boden Gold geholt hatte, war heute ihr Tag - endlich Platz eins. Danach feierte Hershko zusammen mit der kommenden Generation israelischer Judoka.

"Es ist unglaublich, ich liebe es, zu Hause zu kämpfen, mit all diesen tollen Zuschauern, es ist der Wahnsinn", freute sich Hershko. "Vom Anfang bis zum Ende feuern sie dich an, es ist fantastisch."

In der Klasse bis 90 kg standen sich die Freunde und Rivalen Beka Gviniashvili und Krisztian Toth gegenüber. Gviniashvili gewann schließlich Gold – der gegenseitige Respekt füreinander bleib aber.

In der Gewichtsklasse bis 78 kg holte Weltmeisterin Alice Bellandi aus Italien erneut Gold - ihre vierte Top-Platzierung bei der World Judo Tour in nur wenigen Monaten.

In der Gewichtsklasse bis 100 kg kam es zum Kampf zwischen Zelym Kotsoiev und dem Grand-Slam-Sieger von Paris vor zwei Wochen, Michael Korrel. Der Aserbaidschaner behielt am Ende die Oberhand.

"Ich liebe es, hier in Israel zu kämpfen", erklärte Kotsoiev anschließend. "Es ist eine tolle Atmosphäre mit so vielen Kindern, die mich anfeuern. Die Menschen hier lieben Judo, das ist wirklich belebend."

In der Gewichtsklasse über 100 kg holte Tsetsen-tsengel Odkhuu aus der Mongolei mit einem hart erkämpften Sieg über Ushangi Kokauri aus Aserbaidschan Gold – sein insgesamt dritter Grand-Slam-Erfolg.

Das Publikum erlebte einen denkwürdigen Tag und feuerte seine Helden von Anfang bis zum Ende an. Lokalmatador Peter Paltchik brachte in einem tollen Kampf das Publikum zum Toben. Er gewann zwar keine Medaille, doch der 31-Jährige verkörpert Energie und Enthusiasmus für den israelischen Judo-Sport. Tel Aviv zeigte sich von seiner besten Seite.