Jubiläumsspiel: Für Hertha und Klopp geht es um mehr als einen Fingerzeig

Für Hertha ist das Jubiläumsduell gegen Liverpool der erste Härtetest. Gäste-Coach Klopp ist dabei, eine Meistermannschaft zu formen.

Berlin.  Das Lachen konnte sich Jürgen Klopp nicht verkneifen. Mit breitem Grinsen schaute der Trainer des FC Liverpool mit an, wie seine Profis nach getaner Arbeit in den Tegernsee stiegen und ihre Backen aufplusterten. Uff, ganz schön kalt hier in Germany! Statt die Erfrischung planschend zu genießen, klammerten sich die Herren Fußballer verkrampft an den Uferrand. So zögerlich und zurückhaltend hatte Klopp sein Team selten gesehen.

An diesem Sonnabend (18 Uhr, Sky) soll die Liverpooler Elf natürlich wieder so auftreten, wie man sie kennt: forsch, mutig und angriffslustig, temporeich und dynamisch. Im Olympiastadion trifft der Traditionsverein von der Insel auf Hertha BSC. Beide Klubs feiern in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum. Für die Berliner stellt das Duell die Krönung der Festwoche dar.

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Liverpool – das klingt schon stark nach europäischem Parkett, auf dem Hertha in Zukunft gern häufiger tanzen will. Wer an Liverpool denkt, denkt an die Anfield Road mit der legendären Tribüne "The Kop", der Wiege aller Fan-Gesänge, denkt an "You'll never walk alone" und pure Leidenschaft, denkt an Titel und grandiose Triumphe, aber auch an die Tragödien in den Stadien von Heysel und Hillsborough. Liverpool, das sind Ikonen wie Trainer Bill Shankly, Stürmer Ian Rush oder Steven Gerrard, der 26 Jahre lang voller Stolz das rote Trikot trug. Liverpool, das ist ein Mythos. Hertha erwartet 50.000 Zuschauer.

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