JP Morgan: Hurricane könnte Versicherer bis zu 20 Milliarden Dollar kosten

harvey

Die US-Großbank JP Morgan schätzt die versicherten Schäden durch den Hurrikan „Harvey“ auf zehn bis 20 Milliarden Dollar.

Dies seien die Berechnungen nach dem bisherigen Stand, schrieb deren Expertin Sarah DeWitt am Montag in einer Kurzstudie. Damit könnte „Harvey“ den Angaben zufolge zu einem der teuersten zehn Wirbelstürme der US-Geschichte werden. Allerdings wäre er für die Versicherer nicht so kostenträchtig wie Hurrikan „Katrina“, der 2005 New Orleans verwüstet hatte und die Branche 75 Milliarden Dollar kostete. „Harvey“ hat jetzt schon hohe Schäden in der texanischen Millionen-Metropole Houston verursacht, vor allem durch Überschwemmungen. Dort wird mit weiteren heftigen Regenfällen gerechnet.

Einigen Analysten zufolge könnte „Harvey“ Versicherern und Rückversicherern aber dabei helfen, nach einer längeren Zeit mit niedrigen Prämien demnächst Preiserhöhungen durchzusetzen.

Hannover Rück und Münchener Rück hatten zuvor bereits erklärt, sie gingen davon aus, dass die versicherten Schäden bei „Harvey“ nicht so hoch sein werden wie bei „Katrina".

Weiterlesen auf businessinsider.de