Journalist legt Mail-Betrüger mit 'Jason Bourne'-Pass rein

Journalist legt Mail-Betrüger mit 'Jason Bourne'-Pass rein

Immer wieder versuchen Betrüger, via E-Mail an private Daten zu gelangen. Auch bei dem Journalisten Josh Billinson probierten es ein Gauner und verlangten eine Kopie seines Passes. Billinsons geniale Idee: Er schickte einfach ein Dokument von 'Jason Bourne' mit.

"Ein Mail-Betrüger fragte mich immer wieder nach einer Kopie meines Reisepasses, also habe ich ihm dies geschickt und er war extrem enttäuscht darüber", schreibt der Redakteur auf seinem Twitter-Account und hat dazu gleich ein Foto seines vermeintlichen Dokuments geteilt. Auf dem Bild ist das Film-Alter-Ego von Matt Damon aus der "Jason Bourne"-Reihe zu sehen. Besonders lustig an der Geschichte: In dem Film ist 'Bourne' lediglich eine Identität, die der Charakter annehmen musste. In Wahrheit heißt er 'David Webb' und ist auf der Flucht.

Und wie reagierte der Betrüger auf den Scherz? In einer E-Mail schrieb er an Josh Billison: "Ich denke nicht, dass ich das Geschäft mit Ihnen fortsetzen kann, weil all Ihre Angaben nicht stimmen. Tut mir leid, aber ich traue Ihnen in dieser Angelegenheit nicht." Auch wenn der Deal geplatzt ist – Freunde werden Billinson und Richard Hummel, wie sich der Genauer nennt, wohl für immer bleiben.

Zumindest fragte der Redakteur scherzhaft, ob sie wenigstens befreundet bleiben können. Dieser Einladung stimmte der Mail-Betrüger zu, machte aber deutlich, dass er Josh Billinson einfach nicht in geschäftlichen Dingen trauen könne. Das Netz amüsiert sich prächtig über die brillante Retourkutsche des Journalisten.

Ein Nutzer teilte in den Kommentaren ein Bild von 'James Bonds'-Pass. "Falls das noch mal passiert, kannst du meinen schicken", scherzte der Follower. Neben weiteren Pass-Ideen schlägt ein User noch vor, die Banknummer von Zürich mitzuschicken.