Joshua Kimmich nach Bayern-Klatsche in Paris: "Dürfen den Start nicht so verpennen"

Die Bayern gehen bei PSG unter, Ancelotti hatte mit einer Startelf ohne Robben, Ribery, Hummels und Boateng überrascht. Die Stimmen zum Spiel.

Ohne Arjen Robben, Franck Ribery, Mats Hummels und Jerome Boateng, der gar nicht im Kader stand, schickte Trainer Carlo Ancelotti den FC Bayern im Champions-League-Spiel bei Paris Saint-Germain auf den Platz. Am Ende kassierten die Münchner eine deftige 0:3-Klatsche.

Robben wollte nach Schlusspfiff am ZDF-Mikrofon nicht näher auf die Aufstellung eingehen, Joshua Kimmich haderte mit fehlender Durchschlagskraft und verwies auf die "brutale" Qualität von PSG bei Kontern. Die Stimmen zum Spiel.

Arjen Robben (FC Bayern München): "Im Konter sind die brandgefährlich, die waren sehr effektiv.“

... über die Aufstellung: "Ich werde darüber nichts sagen, da ist jedes Wort zu viel. Wir müssen zusammenhalten, wir brauchen keine Unruhe.“

Joshua Kimmich (FC Bayern München): "Nach zwei Minuten hats direkt geklingelt. Das darf uns natürlich nicht passieren. Danach waren wir gut im Spiel, Paris war eher passiv. Wir haben es aber nicht geschafft, uns Chancen zu erspielen. Im Konter ist klar, dass sie Qualität haben. Heute haben wir zu viele Chancen zugelassen.“

... über die Konter von PSG: "Wenn du solchen Spielern Raum gibst zum Kontern, dann wird’s brutal.“

... über die Spielidee der Bayern: "Eigentlich wollten wir das Zentrum kompakt halten und die Räume eng machen. Aber dann kriegst du das Tor nach zwei Minuten, dann ist der Plan futsch. Wir dürfen den Start nicht so verpennen, das ist uns nicht zum ersten Mal passiert. Auch nach vorne sind wir nicht durchschlagskräftig.“

Thomas Müller (FC Bayern München): "Man kann viele Gründe suchen. Wir gehen nach 1:30 in Rückstand, das war sicher nicht unser Plan.“

... über das Tor zum 0:1: "Eigentlich sind wir mit acht Spielern hinter dem Ball. Von einer schlechten Organisation kann man zunächst nicht sprechen. Neymar zieht natürlich fünf, sechs, sieben Spieler auf sich. Dann haben wir ein bisschen Pech, dass Ulle den Ball durch den Arm durchkriegt.“