Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf gedenken "langjähriger Wegbegleiterin"

In der jüngsten Ausgabe von "Wer stiehlt mir die Show?" erinnerten Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf an eine "langjährige Wegbegleiterin". (Bild: Getty Images / Andreas Rentz)
In der jüngsten Ausgabe von "Wer stiehlt mir die Show?" erinnerten Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf an eine "langjährige Wegbegleiterin". (Bild: Getty Images / Andreas Rentz)

Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf sind als Entertainer für ihre kurzweiligen Show-Formate bekannt. Doch das Duo kann auch anders. Wegen eines persönlichen Verlustes bekam die aktuelle Sendung von "Wer stiehlt mir die Show?" eine emotionale Komponente.

Mit reichlich Humor, chaotischen Aktionen und teils hemmungsloser Blödelei machten sich Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf in den vergangenen Jahren einen Namen als TV-Entertainer. Doch das Duo kann bekanntlich auch anders, was sich nicht nur im Grimmepreis-prämierten Beitrag "Männerwelten" zeigte. Auch in der jüngsten Ausgabe der Sendung "Wer stiehlt mir die Show?" offenbarten Winterscheidt und Heufer-Umlauf ihre emotionale, nachdenkliche Seite. Vor dem Start des ProSieben-Formats wurde eine Texttafel eingeblendet, auf der zu lesen war: "Wir trauern um Dr. Lisa-Maria Kellermayr. Danke für deine Treue. Danke für deinen Applaus, Danke für dein Engagement."

Man wolle deshalb die Sendung der "langjährigen Wegbegleiterin" widmen. Die Ärztin Kellermayr war am 29. Juni nach einem Suizid tot in ihrer Praxis in Österreich aufgefunden worden. Seit Beginn der Corona-Pandemie war der treue Fan von Joko und Klaas regelmäßig für die Impfung gegen das Virus eingetreten. Dadurch sei sie ins "Visier von radikalen Coronaleugnern und Querdenkern geraten", hieß es auch auf dem Instagram-Account des Moderatorenduos.

Obwohl sie in der Folge "regelmäßig explizite und detaillierte Morddrohungen" erreicht hätten, habe die Medizinerin von den Behörden nicht die nötige Unterstützung erhalten, monierten Winterscheidt und Heufer-Umlauf. "Lisas Ruf nach Hilfe stößt bei den zuständigen Behörden auf Unverständnis und Untätigkeit." Weil die Übergriffe immer mehr zunahmen, musste die Ärztin im Juni dieses Jahres sogar ihre Praxis schließen.

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