Johnny Depp präsentiert "entführten" Film über ermordete US-Rapper in Deauville

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Johnny Depp auf dem roten Teppich in Deauville (AFP/LOIC VENANCE)

Nach dreijähriger "Entführung" des Films "City of Lies" hat Hollywoodstar Johnny Depp diesen nun beim Festival des amerikanischen Films im französischen Deauville präsentiert. "Ich bin sehr stolz auf diesen Film, der drei Jahre lang entführt worden war", sagte der US-Schauspieler bei der Vorstellung am Sonntag auf französisch. "Drei Jahre lang war der Film tot. Wir haben ihn wiedergefunden." Zuvor hatte es massive Probleme gegeben, den Film in die Kinos zu bringen.

Der Kriminalfilm kreist um die Untersuchung zu den Morden an den US-Rappern Tupac Shakur und The Notorious B.I.G., die in den 1990er-Jahren wenige Monate hintereinander erschossen worden waren. Inspektor Russell Poole, gespielt von Johnny Depp, taucht dabei rund 20 Jahre nach den Morden wieder in den Fall ein. Mit einer Mischung aus Fiktion und Archivmaterial zeigt der Film eine verpfuschte Ermittlung der Polizei in Los Angeles - die von Korruption durchsetzt und von Banden unterwandert ist. Die Täter sind in beiden Fällen nie ermittelt worden.

Das prestigereiche Festival des amerikanischen Films in Deauville läuft noch bis zum 12. September. Der Film "City of Lies" lief außerhalb der Konkurrenz.

aeh/jes

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