Johnny Depp: Cancel Culture kann jeden treffen

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Johnny Depp: Cancel Culture kann jeden treffen

Diese Auszeichnung für den Schauspieler ist umstritten: Auf dem Filmfestival von San Sebastian wurde Johnny Depp (58) mit dem Donostia Award für sein Lebenswerk geehrt.

Plötzlich keine Jobs mehr

Das schmeckt nicht jedem, denn inoffiziell gilt der 'Fluch der Karibik'-Star als jemand, der seine Frau schlägt. Johnnys Ex Amber Heard (35) hatte den Darsteller der häuslichen Gewalt bezichtigt, ein britisches Gericht hatte später entschieden, dass ein Boulevardblatt keinerlei Folgen zu tragen hatte, nachdem es den Star als "Frauenschläger" bezeichnet hatte. Zwar ist über die eigentlich Klage, die Johnny gegen Amber wegen Verleumdung einreichte, noch gar nicht entschieden, doch mittlerweile hat er bereits mehrere Jobs verloren, unter anderem den als Grindelwald im 'Phantastische Tierwesen'-Franchise.

Johnny Depp warnt

In einer Pressekonferenz zur Preisverleihung in Spanien nahm sich Johnny Depp daher des Phänomens Cancel Culture an. "Es ist derart außer Kontrolle geraten, dass ich euch verspreche, dass niemand mehr sicher (davor) ist", erklärte der Schauspieler. "Keiner von euch… Es bedarf nur eines Satzes, und es gibt keinen Boden mehr, der Teppich ist weggerissen." Er sei nicht der Einzige, dem das passiert sei. "Es ist Männern und Frauen passiert. Kinder haben (darunter) gelitten. Die Leute denken, das sei normal."

Die Veranstalter*innen des Filmfestivals haben ihre Entscheidung, Johnny auszuzeichnen, gegen Kritiker*innen verteidigt, die der Ansicht sind, dass damit ein falsches Signal ausgesendet wird. Vielmehr betonte man, dass Johnny Depp in keiner Form "wegen Gewalt gegen Frauen angeklagt wurde."

Bild: Famous/ACE PICTURES/InStar/Cover Images

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